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Schifffahrt Häfen wollen keine größeren Schiffe mehr – Kartellrecht als Hebel

Die Schiffe in Europas Häfen sind groß genug, findet der Hafenverband Feport. Das Kartellrecht soll Reedern und Werften Einhalt gebieten.

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Die Häfen befürchten , dass Reeder und Werften eine neue Generation mit Riesenschiffen planen. Quelle: dpa

Hamburg Die europäischen Häfen machen Front gegen immer größere Containerschiffe. Gegenwärtig sind die größten Frachter rund 400 Meter lang und mehr als 60 Meter breit bei einem Tiefgang von bis zu 16,50 Metern. Dabei solle es aus Sicht der Hafenbetriebe auch bleiben, sagte Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg (UVHH) und des europäischen Hafenverbandes Feport, der Deutschen Presse-Agentur. Die Häfen befürchten jedoch, dass Reeder und Werften eine neue Schiffsgeneration planen, mit 460 Meter langen und 68 Meter breiten Riesenschiffen.

Um eine Begrenzung der Schiffgrößen zu erreichen, wollen die Häfen den Hebel des Kartellrechts nutzen. Die gegenwärtige Genehmigung der EU für Reederei-Allianzen laufe im kommenden März aus. „Die EU sollte eine neue Genehmigung nur unter inhaltlichen Auflagen erteilen“, forderte Bonz. Die USA seien diesen Weg bereits erfolgreich gegangen und hätten Grenzen für die Größe von Schiffen festgesetzt.

Mehr: Schifffahrtsunternehmen glauben nicht, dass eine US-Schutzmission weiterhilft. Ein europäischer Einsatz ist aus Sicht der deutschen Reeder „überlegenswert“.

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