Schuhhersteller: Kultsandalen: Birkenstock könnte an die Börse kommen
Birkenstock prüft strategische Optionen, unter anderem den Börsengang.
Foto: imago imagesDie Investmentgesellschaft L Catterton, Mehrheitseignerin von Birkenstock, prüft einem Medienbericht zufolge strategische Optionen für den Schuhhersteller. Zu den Möglichkeiten gehöre auch ein Börsengang, berichtete die Agentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ein Gang auf das US-Handelsparkett in diesem oder im nächsten Jahr könnte Birkenstock mit sechs Milliarden Dollar bewerten.
Birkenstock war 2021 mehrheitlich an L Catterton und den Milliardär Bernard Arnault verkauft worden. Dabei soll das Traditions-Unternehmen aus Linz am Rhein mit rund vier Milliarden Euro bewertet worden sein. Hinter L Catterton steht unter anderem der französische Luxusgüterkonzern LVMH. L Catteron wollte sich nicht zu dem Bericht äußern, bei LVMH und Birkenstock war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
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