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Sportartikelhersteller Adidas stellt US-Marke Reebok zum Verkauf

Der Sportartikelhersteller trennt sich von seiner US-Tochter. Adidas hatte vor 15 Jahren mehr als drei Milliarden Euro für Reebok bezahlt – ein Verkauf dürfte deutlich weniger einbringen.

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Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas will sich von seiner US-Marke Reebok trennen. „Nach sorgfältiger Abwägung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Reebok und Adidas ihr Wachstumspotenzial unabhängig voneinander deutlich besser ausschöpfen können“, sagte Vorstandschef Kasper Rorsted am Dienstag in Herzogenaurach.

Man habe deshalb einen Verkaufsprozess eingeleitet. Die Entscheidung für einen Verkauf hatte sich abgezeichnet, seit Rorsted an einer neuen Strategie für die nächsten fünf Jahre arbeitete. Reebok war mit einem Sparprogramm und einer Neuausrichtung auf die Fitness-Welle in den vergangenen Jahren zwar in die Gewinnzone zurückgekehrt, hatte aber nie die Wachstumsraten der Kernmarke Adidas erreicht.

Adidas hatte Reebok 2006 für mehr als drei Milliarden Euro gekauft, in der Hoffnung, damit dem größeren Konkurrenten Nike besser Paroli zu bieten. Finanzkreisen zufolge hat der Konzern die Investmentbank JP Morgan damit beauftragt, den Verkauf zu organisieren. Reebok könne rund eine Milliarde Euro einbringen.

Mehr: Anfang März präsentiert der Chef des Sportartikelkonzerns seinen neuen Masterplan. Kasper Rorsted setzt auf den E-Commerce. Eine Strategie, die womöglich viele Händler verärgern wird.

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