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UmfrageDeutsche wollen trotz mieser Stimmung mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben

Zum Fest zeigen sich viele Menschen spendabel. Und das, obwohl die Sorgen um die eigenen Finanzen und die Wirtschaft allgemein groß sind. Profitieren dürfte vor allem eine Handelssparte. 12.12.2024 - 11:35 Uhr Quelle: dpa

Mehr Geld für Weihnachtsgeschenke (Archivbild)

Foto: dpa

Viele Menschen in Deutschland wollen in diesem Jahr mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben – trotz oder gerade wegen einer weit verbreiteten Krisenstimmung. 566 Euro und damit fast ein Drittel (30 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor sind im Schnitt für Ausgaben zum Fest geplant, wie eine Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint unter 1.200 Konsumenten in Deutschlands großen Einkaufsstraßen am ersten Adventswochenende ergab.

39 Prozent der Befragten wollen demnach in diesem Jahr mehr für Weihnachtsgeschenke aufwenden als vor Jahresfrist. Knapp 14 Prozent tun dies, weil sie befürchten, im kommenden Jahr weniger Geld für Geschenke zur Verfügung zu haben. Rund 11 Prozent rechnen 2025 mit Preissteigerungen und halten den Zeitpunkt für günstig, jetzt zu bestimmten Produkten zu greifen.

Trüber wirtschaftlicher Ausblick

Gut 43 Prozent der Befragten erwarten, dass die Verbraucherpreise insgesamt im nächsten Jahr wieder stärker steigen werden. Auch der Blick auf die allgemeine Wirtschaftslage ist überwiegend trüb, wie die mit Unterstützung der Hochschule Worms und des dort ansässigen Handelsinstituts IIHD erhobenen Daten zeigen: Die Hälfte der Umfrageteilnehmer rechnet mit einer Verschlechterung. Bei den eigenen Finanzen sieht es kaum besser aus: Hier stellen sich 37 Prozent auf schlechtere Zeiten ein.

Einkaufen per Mausklick statt beim Händler um die Ecke

Der Geldsegen zum diesjährigen Weihnachtsfest dürfte an manchem Einzelhändler in den Städten vorbeigehen. Knapp 83 Prozent ihres Budgets planen Konsumentinnen und Konsumenten der Umfrage zufolge im Online-Handel auszugeben – und damit einen so hohen Anteil wie nie, wie BearingPoint einordnete.

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dpa
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