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Air ProductsÜbernahme liegt bei bei Evonik in der Luft

Das mögliche Interesse von Evonik an einer Sparte des US-Konzerns Air Products hat die Aktien des Essener Spezialchemiekonzerns angeschoben. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. 17.03.2016 - 10:56 Uhr

Platz 10
Beiersdorf AG

Umsatz: 6.141 Mio. Euro
Beschäftigte: k.A.

Quelle: Verband der Chemischen Industrie e.V.

Foto: dpa

Platz 9
Lanxess AG

Umsatz: 8.300 Mio. Euro
Beschäftigte: 17.000

Foto: dpa

Platz 8
Merck KGaA

Umsatz: 11.095 Mio. Euro
Beschäftigte: 38.154

Foto: dpa

Platz 7
Evonik Industries AG

Umsatz: 12.874 Mio. Euro
Beschäftigte: 32.995

Foto: dpa

Platz 6
Boehringer Ingelheim GmbH

Umsatz: 14.065 Mio. Euro
Beschäftigte: 47.492

Foto: dpa

Platz 5
Henkel AGAktiengesellschaft & Co. KGaA

Umsatz: 16.355 Mio. Euro
Beschäftigte: 46.850

Foto: dpa

Platz 4
Linde AG

Umsatz: 16.655 Mio. Euro
Beschäftigte: 63.487

Foto: dpa

Platz 3
Fresenius SE & Co. KGaA

Umsatz: 20.331 Mio. Euro
Beschäftigte: 178.337

Foto: dpa

Platz 2
Bayer AG

Umsatz: 40.157 Mio. Euro
Beschäftigte: 113.200​

Foto: dpa

Platz 1
BASF SE

Umsatz: 73.973 Mio. Euro
Beschäftigte: 112.206

Foto: dpa

Der Essener Spezialchemiekonzern Evonik könnte einem Insider zufolge bei seiner Suche nach Übernahmezielen fündig geworden sein. Evonik habe Interesse an einer Sparte des US-Konzerns Air Products, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Eine Evonik-Sprecherin wollte die Aussagen nicht kommentieren. Zuvor hatte ein weiterer Insider gesagt, Air Products erwäge seinerseits einen Verkauf an Evonik, die Transaktion könne einen Wert von mehr als 3,5 Milliarden Dollar haben.

Die zu veräußernde Sparte produziere Chemikalien, die in Sonnencremes und Farben zum Einsatz kämen. Evonik-Aktien legten am Morgen deutlich zu und notierten mit einem Plus von 2,72 Prozent bei 27,37 Euro.

Evonik

Schlechte Zeiten für die Chemie

von Jürgen Salz

Evonik-Chef Klaus Engel hatte in der Vergangenheit immer wieder eine aktive Rolle des Konzerns bei der Konsolidierung der Branche und größere Übernahmen angekündigt. Das Unternehmen hat prall gefüllte Kassen. Zukäufe hat Engel aber bislang nicht präsentieren können, obwohl Evonik Branchenkreisen zufolge in der Vergangenheit unter anderem die Konkurrenten DSM und Clariant ins Visier genommen hatte. Anfang März sagte Engel, es könnten sich in nächster Zukunft neue Möglichkeiten für Zukäufe ergeben. Die Manager des Konzerns arbeiten eine Liste mit möglichen Übernahmezielen ab, hatten Insider berichtet. In Asien setzt der Konzern vor allem auf organisches Wachstum, Zukäufe in Nordamerika könnten Evonik breiter aufstellen.

Die Chemiebranche ist derzeit in Bewegung. In den USA schmieden Dow Chemical und DuPont einen neuen Branchengiganten. Zudem will sich der Staatskonzern ChemChina den Schweizer Pflanzenschutzspezialisten Syngenta für 43 Milliarden Dollar einverleiben.

rtr
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