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AMS Osram Konzern könnte 2023 aus Münchener Lighthouse-Turm ausziehen

Der Mietvertrag für das sogenannte Lighthouse, die 22-stöckige Osram-Zentrale in München, soll nicht verlängert werden. Quelle: REUTERS

Die Münchener Zentrale des Leuchtenkonzerns Osram könnte durch den neuen Eigentümer, den österreichischen Halbleiterkonzern AMS, massiv verkleinert werden. Geplant sei die Aufgabe des Münchener Lighthouse ab 2023.

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Die Münchener Zentrale des Leuchtenkonzerns Osram könnte durch den neuen Eigentümer, den österreichischen Halbleiterkonzern AMS, massiv verkleinert werden. So plane der neu geschaffene Konzern AMS Osram, das 22-stöckige Münchener Lighthouse ab 2023 aufzugeben und die Mitarbeiter in den sechstöckigen Nebentrakt – von dem zwei Stockwerke fremdvermietet sind – umzusiedeln. Das geht aus einer internen Verlautbarung von AMS Osram an die Mitarbeiter hervor, die der WirtschaftsWoche vorliegt. Demnach verhandle AMS Osram derzeit mit dem Vermieter des Lighthouse über eine Verlängerung des Vertrags, der Ende 2022 ausläuft. „Vor diesem Hintergrund planen wir, unsere Büros aus dem Gebäudeteil A in den Gebäudeteil B zu verlegen“, heißt es in der internen Mitteilung.

AMS Osram teilte auf Anfrage mit, dass „die ams Osram Co-Zentrale in München weiterhin bestehen“ bleibe. Konfrontiert mit dem Wortlaut der Meldung aus dem Intranet, sagte AMS Osram, „interne Kommunikation grundsätzlich nicht“ zu kommentieren. AMS hatte vor der Übernahme zugesagt, dass München Co-Hauptsitz des neuen Konzerns bleiben wird.

Mehr zum Thema: Nach der Übernahme des Leuchtkonzerns Osram durch die österreichische AMS tobt ein Streit um die Neuausrichtung des Konzerns. Standorte sind bedroht – und auch das 22-stöckige Münchener Lighthouse. Osram: Last Man Standing

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