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Autobauer Breite Zustimmung der Mitarbeiter für Konzernumbau bei Daimler

Weniger als 650 Mitarbeiter haben dem Umbau des Daimler Konzerns widersprochen. Eine der ausgehandelten Mitarbeiterlösungen gilt für sie zunächst nicht.

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Daimler: Breite Zustimmung der Mitarbeiter für Konzernumbau

Der Autobauer Daimler bekommt beim Umbau des Konzerns in mehrere eigenständige AGs breite Rückendeckung aus der Belegschaft. Von mehr als 130.000 betroffenen Beschäftigten hätten deutlich weniger als 0,5 Prozent ihrem Übergang von der Daimler AG in eine der neuen Sparten widersprochen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag.

Die Aktionäre des Autobauers hatten die neue Struktur bei der Hauptversammlung im Mai beschlossen. Demnach gibt es unter dem Dach der Daimler AG künftig eine Mercedes-Benz AG für das Pkw- und Van-Geschäft, eine Daimler Truck AG für Lastwagen und Busse und eine Daimler Mobility AG für Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen.

Die Zustimmung beziehungsweise der Nicht-Widerspruch der wechselnden Mitarbeiter war keine Bedingung für die Umsetzung des „Projekt Zukunft“ genannten Umbaus.

Allerdings gilt die zwischen Konzern und Betriebsrat ausgehandelte Beschäftigungssicherung bis 2029 nur für die Mitarbeiter, die nicht widersprechen. „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ hatten zuvor bereits über das Votum der Beschäftigten berichtet.

Mehr: Die Transporter-Sparte ist die größte Baustelle von Daimler. Um wieder profitabel zu werden, will der neue Chef Breitschwerdt Stellen streichen.

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