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Autobauer Daimler will Sparkurs in der Coronakrise verschärfen

Die bisherigen Sparpläne reichen für CEO Källenius nicht aus, um eine Rezession abzudecken. In allen Unternehmensbereichen muss gespart werden.

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Im ersten Halbjahr ist der Absatz der Pkw-Marke Mercedes-Benz um knapp 19 Prozent gesunken Quelle: Bloomberg

Daimler-Chef Ola Källenius hat angesichts des Geschäftseinbruchs in der Coronakrise höhere Kostensenkungen angekündigt. Die bisherigen Effizienzziele hätten nur die Transformation hin zu Elektroautos abgedeckt, aber keine weltweite Rezession. „Deswegen schärfen wir unseren Kurs nach“, erklärte Källenius am Mittwoch zum Auftakt der virtuell abgehaltenen Hauptversammlung.

Der Vorstand habe ein Programm zur Verbesserung der Kostenstruktur verabschiedet, das alle Bereiche des Unternehmens umfasse, ergänzte Aufsichtsratschef Manfred Bischoff. Neue Zahlen dazu wurden in der Mitteilung nicht genannt.

Im ersten Halbjahr sei der Absatz der Pkw-Marke Mercedes-Benz um knapp 19 Prozent auf 870.000 Fahrzeuge gesunken. „Im zweiten Quartal hat Mercedes-Benz bereits wieder etwas Boden gutgemacht“, hieß es dazu.

Die Pandemie und das insgesamt schon schwächere Marktumfeld habe bei Lkw in den ersten sechs Monaten zu einem Absatzminus von 38 Prozent auf rund 150.000 Fahrzeugen geführt. Daimler bekräftigte, im zweiten Quartal werde es einen bereinigten operativen Verlust und auch ein Mittelabfluss im Industriegeschäft geben.

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