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Autobauer Opel-Mutter Stellantis will mit Foxconn kooperieren

Bei der Kooperation könnten ein vernetztes Cockpit und digitale Dienste im Mittelpunkt stehen. Foxconn versucht derzeit stärker in der Autobranche Fuß zu fassen.

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Der Konzern will gemeinsam mit Foxconn digitale Dienste entwickeln. Quelle: Reuters

Der Opel-Mutterkonzern Stellantis geht eine strategische Partnerschaft mit dem Auftragsfertiger Foxconn ein, der bisher vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannt ist. Details sollen am Dienstag bekanntgegeben werden, wie die Unternehmen am Montag ankündigten. Zugleich schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen, bei der Kooperation könnten zunächst ein vernetztes Cockpit sowie digitale Dienste im Mittelpunkt stehen.

Foxconn versucht aktuell aber auch verstärkt, als Auftragsfertiger mit der Autobranche ins Geschäft zu kommen. Die Firma stellte eine eigene Elektroauto-Plattform vor und sicherte sich erste Produktions-Deals mit Fahrzeugentwicklern wie Fisker und Byton.

Foxconn verhandelte im vergangenen Jahr auch bereits über eine Partnerschaft mit Fiat-Chrysler – die Pläne wurden jedoch zurückgestellt, weil der italienisch-amerikanische Konzern sich mit dem Peugeot-Hersteller PSA zu Stellantis zusammenschloss. Stellantis hat bisher eine schwache Position im chinesischen Automarkt, in dem Elektrofahrzeuge boomen.

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