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Autobauer Volkswagen erleidet Absatzeinbruch im März

Autobauer wie VW werden wegen der Coronakrise ihre Fahrzeuge nicht mehr los. Der Absatz von VW, Audi, Porsche & Co. bricht ein – vor allem in Westeuropa und Nordamerika.

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Der Absatz des Autobauers aus Wolfsburg geht weltweit zurück.

Die Corona-Krise hat Volkswagen einen massiven Absatzrückgang eingebrockt. Im ersten Quartal rollten noch zwei Millionen Autos des Konzerns zu den Kunden, 23 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie Volkswagen am Freitag mitteilte.

Im März beschleunigte sich die Talfahrt angesichts des wirtschaftlichen Stillstands und geschlossener Autohäuser in vielen Teilen der Welt. Weltweit ging der Absatz von VW, Audi, Porsche & Co. im vergangenen Monat um 37,6 Prozent auf 623.000 Fahrzeuge zurück.

Die größten Einbrüche sah der Konzern im März in Westeuropa (minus 44,6 Prozent) und Nordamerika (minus 42 Prozent). Experten befürchten für den April noch größere Einbrüche. In China sanken die Verkäufe im März um 35,5 Prozent.

Erst am Donnerstag hatte Volkswagen wegen der Corona-Krise seine Prognose nach einem Gewinneinbruch gestrichen. Der Betriebsgewinn fiel im Auftaktquartal um 80 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Kundennachfrage, Lieferketten und die Produktion seien derzeit nicht verlässlich einschätzbar, hatten die Wolfsburger erklärt.

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