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Autoindustrie Fiat Chrysler fährt Werke in Europa herunter - Auch VW unter Druck

Die Autoindustrie wird durch das Coronavirus lahmgelegt. Der italienische Autobauer FCA schließt die meisten Werke. Auch VW gerät unter Druck.

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Autoindustrie: Fiat Chrysler, VW & Co. wegen Coronavirus unter Druck Quelle: Reuters

Fiat Chrysler fährt wegen der Coronavirus-Epidemie die Produktion in dem meisten europäischen Werken für zwei Wochen herunter. Der italienisch-amerikanische Konzern teilte am Montag mit, in den italienischen Fabriken Melfi, Pomigliano, Cassino, Mirafiori, Grugliasco und Modena werde bis 27. März nicht gearbeitet. Die Produktion im serbischen Kragujevac und das polnische Werk Tychy würden ebenfalls geschlossen. Die vorübergehende Aussetzung ermögliche es dem Autobauer, auf die gesunkene Nachfrage effektiv zu reagieren.

Fiat Chrysler hatte vergangene Woche bereits angekündigt, die Fabriken in Pomigliano, Melfi, Atessa und Cassino für zwei Tage in der Woche stillzulegen. Italien ist besonders hart von der Epidemie getroffen, im ganzen Land gelten inzwischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Auch bei Volkswagen machen sich die Auswirkungen der Epidemie inzwischen stärker bemerkbar. Durch die Grenzschließungen werde die Logistik zunehmend herausfordernd, sagte ein Sprecher. In Spanien würden das VW-Werk in Navarra und das der VW-Tochter Seat in Martorell heruntergefahrenen. Die US-Fabrik in Chattanooga werde zunächst für einen Tag heruntergefahren, um zu sehen, welche Mitarbeiter überhaupt zur Arbeit erschienen.

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