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Automobilverband „Wir reden über zehn bis zwanzig Milliarden“ – VDA fordert staatliche Hilfe für Autobranche

Der Verband befürchtet, dass China Deutschland abhängen könnte. Kurz vor einem Treffen von Branchenvertretern regt er finanzielle Unterstützung an.

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In dem Werk wird das Elektro-Auto ID.3 produziert. Quelle: dpa

Vor einem Treffen von Vertretern der Autoindustrie und der Bundesregierung fordert der Branchenverband VDA Milliarden an staatlicher Unterstützung für den Strukturwandel in dem Wirtschaftszweig. „Ich denke, wir reden da schon über einen zweistelligen Milliarden-Betrag, den wir brauchen in der Summe für die Zuliefer- und Automobilindustrie“, sagte VDA-Vorstand Stefan Wolf am Mittwoch im Deutschlandfunk.

„Wir reden über zehn bis zwanzig Milliarden.“ Diese müssten in den Ausbau der Ladeinfrastruktur und der regenerativen Energien fließen, damit die Nachfrage nach E-Autos steige, sowie in die Förderung neuer Technologien wie etwa Wasserstoff.

„Die Bundesregierung muss sich darüber klarwerden, ob sie zu diesem wichtigen Industriezweig steht und ob sie den weiter unterstützen möchte und ob sie weiter will, dass wir die Nummer eins bleiben in der Automobilindustrie“, sagte Wolf, der auch Vorstandschef des Zulieferers Elringklinger ist.

Der Hauptgegner der deutschen Konzerne sei China, wo der Staat kräftig investiere, um die Autobranche an die Weltspitze zu führen. „Dagegen müssen wir ankämpfen.“

Am Nachmittag treffen sich Branchen- und Regierungsvertreter im Kanzleramt zu einem „kleinen Autogipfel“, um über die Beschäftigungssicherung in der Branche zu sprechen. Der VDA rechnet damit, dass allein im Zuge des Umstiegs auf Elektroautos im Bereich des Antriebsstrangs bis 2030 zwischen 80.000 und 90.000 Stellen in der Branche wegfallen könnten.

Mehr: Opel feiert die Rückkehr in die Gewinnzone. Doch mehr als die Hälfte der deutschen Belegschaft muss gehen – und eine Wachstumsperspektive fehlt, meint Handelsblatt-Reporter Franz Hubik.

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