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BASFEinbruch der Ölpreise setzt Chemiekonzern zu

BASF leidet unter dem Verfall der Ölpreise: der bereinigte Betriebsgewinn ist um acht Prozent gesunken. Die Aktie ging in den Sinkflug über. 27.01.2016 - 08:29 Uhr

Eine Frau geht an Logos der BASF in Ludwigshafen vorbei.

Foto: dpa

Die stark gesunkenen Preise für Öl und Gas verhageln dem Chemiekonzern BASF das Geschäft. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach 2015 infolge von Wertberichtigungen im Öl- und Gasgeschäft um 18 Prozent auf 6,2 (Vorjahr: 7,6) Milliarden Euro ein, wie BASF am Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Sondereinflüsse fiel der Betriebsgewinn um acht Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Die Aktie sank im Frankfurter Frühhandel um gut drei Prozent.

Hauptgrund für die niedrigeren Ergebnisse sei der stark gesunkenen Ölpreis - Anfang 2015 kostete die Nordsee-Ölsorte Brent noch rund 57 Dollar, inzwischen sind es rund 30 Dollar. Der weltgrößte Chemiekonzern besitzt mit Wintershall einen eigenen Öl- und Gasförderer. Zudem setzt der Ölpreiseinbruch dem Ludwigshafener Konzern im Petrochemie-Segment zu. BASF geht davon aus, dass die Preise auch im laufenden Jahr auf einem niedrigen Niveau bleiben. Auch für die Folgejahre wurden die Annahmen gesenkt, der Konzern nahm daher Wertberichtigungen im Segment Oil & Gas in Höhe von rund 600 Millionen Euro vor.

Platz 10
Beiersdorf AG

Umsatz: 6.141 Mio. Euro
Beschäftigte: k.A.

Quelle: Verband der Chemischen Industrie e.V.

Foto: dpa

Platz 9
Lanxess AG

Umsatz: 8.300 Mio. Euro
Beschäftigte: 17.000

Foto: dpa

Platz 8
Merck KGaA

Umsatz: 11.095 Mio. Euro
Beschäftigte: 38.154

Foto: dpa

Platz 7
Evonik Industries AG

Umsatz: 12.874 Mio. Euro
Beschäftigte: 32.995

Foto: dpa

Platz 6
Boehringer Ingelheim GmbH

Umsatz: 14.065 Mio. Euro
Beschäftigte: 47.492

Foto: dpa

Platz 5
Henkel AGAktiengesellschaft & Co. KGaA

Umsatz: 16.355 Mio. Euro
Beschäftigte: 46.850

Foto: dpa

Platz 4
Linde AG

Umsatz: 16.655 Mio. Euro
Beschäftigte: 63.487

Foto: dpa

Platz 3
Fresenius SE & Co. KGaA

Umsatz: 20.331 Mio. Euro
Beschäftigte: 178.337

Foto: dpa

Platz 2
Bayer AG

Umsatz: 40.157 Mio. Euro
Beschäftigte: 113.200​

Foto: dpa

Platz 1
BASF SE

Umsatz: 73.973 Mio. Euro
Beschäftigte: 112.206

Foto: dpa

Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 70,4 Milliarden Euro. Den Rückgang führte BASF vor allem auf die Abtrennung des Gashandels- und Speichergeschäfts zurück, das an den russischen Gasriesen Gazprom geht. Im Gegenzug erhielten die Ludwigshafener mehr Anteile an großen Erdgasfeldern in Sibirien.

BASF hatte Ende Oktober seine Prognose wegen des stark gefallenen Ölpreises und einem schwachen Geschäft in wichtigen Schwellenländern gesenkt. Die verringerte Prognose eines "leichten" Rückgangs von Umsatz und bereinigten Betriebsgewinns sieht der Konzern als erfüllt an.

rtr
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