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Biotechunternehmen Biontech will Corona-Impfstoff auch nach China liefern

Das Tübinger Unternehmen hatte bereits im März eine Allianz mit Fosun geschlossen. Im kommenden Jahr sollen 100 Millionen Dosen geliefert werden.

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Lieferverträge haben das Unternehmen und sein US-Partner Pfizer unter anderem mit den USA, Großbritannien und Kanada geschlossen, wo das Präparat dank einer Notzulassung bereits verabreicht wird. Quelle: dpa

Der Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech hat nun auch mit China eine Auslieferung seines Corona-Impfstoffs vereinbart. Die Vereinbarung mit dem Partnerunternehmen Fosun Pharma sehe die Lieferung von 100 Millionen Dosen im kommenden Jahr vor und stehe noch unter dem Vorbehalt der Zulassung durch die chinesischen Behörden, gab Biontech am Mittwoch bekannt.

Beide Unternehmen hatten bereits im März eine strategische Zusammenarbeit zur gemeinsamen Entwicklung und Kommerzialisierung eines potenziellen Covid-19-Impfstoffs beschlossen, der auf der Technologie von Biontech beruht.

Die Chefs von Biontech und Fosun Pharma, Ugur Sahin und Wu Yifang, erklärten, die gemeinsame Entwicklungsanstrengung unterstreiche die Bedeutung von globaler Zusammenarbeit in der Forschung. „Unter der Voraussetzung, dass der Impfstoff sicher und wirksam ist, unterstützen wir aktiv die Vermarktung des Impfstoffs in China“, erklärte der Fosun-Vorstandsvorsitzende.

Das in Schanghai ansässige Unternehmen und Biontech hatten am 24. November die Phase-2-Studie mit dem Biontech-Impfstoffkandidaten BNT162b2 in der chinesischen Provinz Jiangsu mit der Rekrutierung von 960 gesunden Probanden im Alter von 18 bis 85 Jahren begonnen. Die gesammelten Daten sollen einen künftigen Antrag auf Zulassung des Impfstoffs in der Volksrepublik unterstützen.

Lieferverträge haben Biontech und sein US-Partner Pfizer unter anderem mit den USA, Großbritannien und Kanada geschlossen, wo das Präparat dank einer Notzulassung bereits verabreicht wird. Auch mit der EU haben die beiden Unternehmen Liefervereinbarungen geschlossen. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass sie am 21. Dezember ihr Gutachten zu dem Impfstoff abgeben will.

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