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Coronakrise Continentals Umsatz bricht im zweiten Quartal um fast 40 Prozent ein

Der Autozulieferer legt die erwartet schlechte Quartalsbilanz vor. Umsatz und Marge sinken deutlich, die Coronakrise sorgt für operative Verluste.

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Der Hannoveraner Dax-Konzern hatte auf der Hauptversammlung bereits schwere Zeiten angekündigt. Quelle: dpa

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat in der Coronakrise schwere Einbußen hinnehmen müssen und einen deutlichen Verlust eingefahren. Der Umsatz fiel im zweiten Quartal auf 6,62 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Montagabend nach Börsenschluss auf Basis vorläufiger Zahlen in Hannover mitteilte.

Bereinigt um Zu- wie Verkäufe war das ein Minus von 39,8 Prozent. Vor Sondereffekten lag die Marge des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern bei minus 9,6 Prozent, was rechnerisch einen operativen Verlust von rund 636 Millionen Euro bedeutet. Ein Jahr zuvor hatte Conti hier noch 868 Millionen Euro verdient.

Das Unternehmen hatte bereits rote Zahlen im zweiten Quartal in Aussicht gestellt. Autobauer hatten ihre Fabriken rund um die Welt wochenlang gestoppt, weil auch die Autohändler im Lockdown schließen mussten. Die Abrufe bei den Zulieferern wurden ebenfalls auf Eis gelegt. Conti hatte zuletzt keine konkrete Jahresprognose mehr ausgegeben und bleibt zunächst auch dabei.

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