1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Industrie
  4. Dividende stabil: Evonik steigert Gewinn und will wachsen

Dividende stabilEvonik steigert Gewinn – und will wachsen

Der Chemiekonzern Evonik trotzt erfolgreich der Konjunkturflaute. Grund dafür sind auch Sparmaßnahmen. 05.03.2025 - 07:18 Uhr

Ein Evonik-Chemiewerk in der Nähe von Köln.

Foto: dpa

Der Spezialchemiekonzern Evonik stemmt sich erfolgreich gegen die lahmende Branchenkonjunktur. Bei stabilem Umsatz konnte der Gewinn im vergangenen Jahr auch durch Sparmaßnahmen kräftig gesteigert werden, wie der MDax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Die Aktionäre um die RAG-Stiftung sollen eine unveränderte Dividende von 1,17 Euro je Aktie erhalten. „Für das laufende Geschäftsjahr ist Evonik zuversichtlich“, hieß es weiter.

Im ersten Quartal erwarte Evonik einen bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) über dem Niveau des Vorjahreszeitraums von 522 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr stellte der Vorstand ein bereinigtes Ebitda zwischen 2,0 und 2,3 Milliarden Euro in Aussicht.

Mercedes

Sparprogramm bei Mercedes vereinbart – Personalabbau-Programm kommt

Mercedes hat sich mit dem Betriebsrat auf Sparmaßnahmen geeinigt. Das sind die Konditionen beim Personalabbau-Programm.

von Annina Reimann

„Wir sind im politischen und wirtschaftlichen Gegenwind des vergangenen Jahres gewachsen“, bilanzierte Konzernchef Christian Kullmann. Das bereinigte Ebitda stieg 2024 unter anderem dank florierender Geschäfte mit Aminosäuren für die Tiermast um 25 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro.

Der Umsatz stagnierte bei 15,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich verbuchte Evonik einen Gewinn von 222 Millionen Euro nach einem Verlust von 465 Millionen Euro vor Jahresfrist.

Kullmann will den Essener Chemiekonzern schlanker und schlagkräftiger machen und sich dafür auch von Geschäften und Mitarbeitern trennen. Die jährlichen Kosten sollen bis Ende 2026 um rund 400 Millionen Euro gesenkt werden. Zudem bündelt Evonik das Chemiegeschäft in zwei Segmenten. Per Ende Dezember 2024 beschäftigte der Konzern 31.930 Mitarbeiter, vor Jahresfrist waren es noch 33.409 Menschen.

Lesen Sie auch: Droht BASF und Co. in China das Schicksal der deutschen Autobauer?

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick