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Einigung BayWa zahlt Bundeskartellamt Bußgeld von knapp 70 Millionen Euro

In einem Wettbewerbsverfahren hat sich der Münchener Agrarkonzern zur Zahlung eines Bußgeldes verpflichtet. Auswirkungen auf die Bilanz gibt es wohl nicht.

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Das Kartellamt hatte der BayWa den Angaben zufolge vorgeworfen, dass ein früherer Mitarbeiter sich mit Großhändlern in Deutschland bei Preisen für Pflanzenschutzmittel abgesprochen habe. Quelle: dpa

Der Münchner Agrarkonzern BayWa hat sich in einem Wettbewerbsverfahren zur Zahlung eines Bußgeldes von knapp 70 Millionen Euro verpflichtet. Um langjährige Rechtsstreitigkeiten mit entsprechenden Risiken zu vermeiden, habe sich der Konzern zur Beendigung des Verfahrens entschlossen, sich mit dem Bundeskartellamt zu einigen, teilte die BayWa am Dienstag mit. Auswirkungen auf die Bilanz gebe es nicht. „Eine Ergebnisbelastung des Jahres 2019 aus dieser Einigung mit dem Bundeskartellamt wird durch Sondererträge aus verschiedenen Beteiligungsverkäufen vollständig ausgeglichen.“

Das Kartellamt hatte der BayWa den Angaben zufolge vorgeworfen, dass ein früherer Mitarbeiter sich mit Großhändlern in Deutschland bei Preisen für Pflanzenschutzmittel abgesprochen habe. Die Untersuchungen liefen bereits seit ein paar Jahren. Am letzten Tag des Jahres hätten sich BayWa und Bundeskartellamt einvernehmlich auf die Zahlung von 68,9 Millionen Euro geeinigt. Das biete Rechtssicherheit für Unternehmen und Aktionäre.

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