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Fachverband Mining Bergbaumaschinen-Branche erwartet Umsatzsprung

Der Steinkohlebergbau in Deutschland ist eingestellt, aber trotzdem rechnen die deutschen Bergbauzulieferer im laufenden Jahr mit einem neuen Umsatzrekord.

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Die deutschen Bergbauzulieferer rechnen im laufenden Jahr mit guten Geschäften. Quelle: dpa

Trotz der Einstellung des deutschen Steinkohlebergbaus rechnen die deutschen Bergbauzulieferer im laufenden Jahr mit einem neuen Umsatzrekord. Die Erlöse stiegen voraussichtlich um 38 Prozent auf 4,98 Milliarden Euro, prognostizierte der Fachverband Mining im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag in Essen. Allerdings erwirtschafteten die 145 Mitgliedsunternehmen rund 98 Prozent des Umsatzes im Ausland. Größter Absatzmarkt ist die EU, auf die rund 25 Prozent der Exporte entfallen.

Gute Geschäfte machten die Bergbaumaschinen-Hersteller zudem in Australien und Russland. Der Umsatz in Deutschland werde bei 110 Millionen Euro liegen, rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung sowie die abnehmenden Möglichkeiten, weiterhin heimische Rohstoffe zu fördern, ließen den inländischen Markt zukünftig eher zu einer Randerscheinung werden, sagte der Fachverbandsvorsitzende Michael Schulte Strathaus.

Für 2020 geht Schulte Strathaus davon aus, das Umsatzniveau von 2019 „zumindest halten zu können“. Die mittelständisch geprägte Branche beschäftigt in Deutschland nach eigenen Angaben rund 12.200 Menschen. Die Firmen produzieren beispielsweise Belüftungs- und Kühlanlagen, Aufbereitungsmaschinen oder Geräte für den Kohleabbau unter Tage.

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