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Der Anbieter Raintime bietet seinen Kunden eine Abkühlung für die heißen Tage des Jahres. Foto: PRESSEFOTO / Raintime

KlimawandelDiese Technologie wird zum Hype im heißen Sommer

Städte, Gastronomen und Hausbesitzer rüsten auf gegen Extremhitze. Sprühnebelsysteme hüllen glühende Plätze und Terrassen in kühle Wasserschwaden.Harald Schumacher 21.07.2025 - 11:51 Uhr

Mehr als 39 Grad zeigten die Thermometer Anfang Juli vielerorts in Deutschland an. Wer draußen war – insbesondere in den Städten – hatte vielerorts außerhalb von Parks und Schwimmbädern keine Chance, der Hitze zu entkommen.

Anders etwa im niedersächsischen Hameln, im nordrhein-westfälischen Herzogenrath nahe der holländischen Grenze oder im badischen Lörrach: Hier wurden – mal als Edelstahl-Stelen, mal integriert in hölzerne Lauben mit Sitzbank – in diesem Sommer Sprühnebel-Anlagen installiert, die die Umgebung mittels Hochdruckdüsen in einen Schleier feinster Wasserpartikel hüllen.

Bei Temperaturen von 40 Grad und mehr senkt das zerstäubte Nass die Temperatur um bis zu zehn Grad. Schwitzende Bürger und Besucher erholten sich in den urbanen Oasen von der glühenden Umgebung.

Die drei Kommunen sind mit diesem Angebot noch Ausnahmen – und Trendsetter zugleich. Denn Deutschlands Kommunen rüsten langsam auf gegen die lokalen Folgen der Erderwärmung. Auch wenn die mediale Aufmerksamkeit für das Thema nach jeder Hitzewelle so schnell sinkt wie die Temperaturen: Verantwortliche in den Stadtverwaltungen und Stadträten wollen nicht blank dastehen, wenn die nächsten Rekordgrade kommen. Experten verschiedenster Gewerke mahnen dringend und langfristig Handlungsbedarf an.

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3000 Hitzetote pro Jahr

Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass 2023 und 2024 jeweils rund 3000 Menschen in Deutschland durch gesundheitliche Auswirkungen der Hitze verstorben sind. Insbesondere in älteren Altersgruppen besteht laut RKI „ein systematischer Zusammenhang zwischen hohen Außentemperaturen und erhöhten Sterberaten“. Die Gründe für die „hitzebedingte Mortalität“ reichten vom Hitzeschlag „bis zu komplexeren Konstellationen, etwa bei Menschen mit vorbestehenden Herz-Kreislauf-, Lungen- oder Demenzerkrankungen“.

Gerald Gaß, Vorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft, erwartet in den Kliniken „wieder steigende Fallzahlen, da die Hitzetage tendenziell zunehmen werden“. TV-Meterologe Sven Plöger rückt ins Bewusstsein, dass nicht Hochwasser, Gewitter und Sturm, sondern „Hitze das tödlichste Unwetter ist, das wir kennen“. Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) fordert entsprechend: „Wir müssen unsere Städte angesichts des Klimawandels fit für die Zukunft machen.“

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„Die Städte sind beim Hitzeschutz längst aktiv“, sagt Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. „Wir geben den Bürgerinnen und Bürgern Hitzeschutztipps und veröffentlichen online Hitzekarten. Es gibt Apps, die Hitzeinseln anzeigen und Menschen rechtzeitig vor zu hohen Temperaturen warnen.“ Allein für Trinkbrunnen hätten die Kommunen in den vergangenen Jahren mindestens 30 Millionen Euro ausgegeben: „All diese Angebote – auch Sprühnebelanlagen – werden in den kommenden Jahren mit Sicherheit noch deutlich ausgebaut werden.“

Wie Städte cool bleiben

Vielerorts bewegt sich was bei dem Thema. „Wir müssen endlich ins Handeln kommen“, forderte etwa die CDU-Politikerin Brigitte Neumann im Juni im Stadtrat von Osnabrück, der einem Maßnahmenbündel zum Schutz vor Hitze zustimmte. Beschlossen wurde es ohne Gegenstimme, unideologisch und parteiübergreifend. Eine Abgeordnete der Linken betonte in der Aussprache, nun komme von ihr ein ungewohnter Satz: „Vielen Dank an die CDU für diesen Antrag.“

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Die Faktoren seines Konzepts muss Osnabrück nicht neu erfinden. Vieles davon findet sich etwa in einem Diskussionspapier des Deutschen Städtetages („Damit Hitze nicht krank macht: wie Städte cool bleiben“) und auf dessen Homepage.

Entsiegelung wärmereflektierender urbaner Flächen gehört in Osnabrück dazu. Mehr Grün soll gepflanzt, Trinkwasserbrunnen sollen aufgestellt werden. Und selbstverständlich sind Sprühnebel-Anlagen Teil des Anti-Hitzeplans. Sie sollen den Osnabrückern bei Temperaturexzessen durch Verdunstungskälte wie im Wald Linderung verschaffen.

In der Wiener Coole Straße Zieglergasse wird man mit einer Abkühlung begrüßt. Foto: imago images/viennaslide

Vorbild Wien mit 200 Sprühnebelanlagen

Europas Vorbild für in Hitzekonzepte integrierte Sprühnebel-Anlagen ist Wien. Hundert Nebelstelen hat der Versorger Wiener Wasser auf Hydranten installiert. Diese „Sommerspritzer“ aus Edelstahl sind drei Meter hoch und sorgen mit 34 feinen Düsen für Abkühlung der direkten Umgebung. 75 Trinkbrunnen namens „Brunnhilde“ bieten zudem neben Quellwasser ebenfalls eine Sprühnebel-Funktion ab 30 Grad Celsius. Die Inbetriebnahme erfolgt ferngesteuert über eine Solar-Remotesteuerung. „Coole Stelen“ und „Coole Schiffe“ mit Sprühnebelausstoß gibt es an weiteren 23 Standorten in ganz Wien – mit Trinkwasser, Sitzflächen und schatten­spendenden Segeln.

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Kommunalpolitiker pilgern in Österreichs Hauptstadt, um sich anzuschauen, wie Hitze-Resilienz geht. Auch Hameln hatte schon Anfragen anderer Kommunen, sagt eine Sprecherin der Stadt. Der Boom für Sprühnebel-Anlagen, so scheint es, kommt mit dem Klimawandel, also unvermeidlich.

Die Technologien dazu stammen meist von mittelständischen Unternehmen aus Deutschland und Österreich.

77.000 Euro für vier Nebelsäulen

„Sie können sich nicht vorstellen, was bei uns los ist“, sagt vor einer Woche Heinz Bader, Vertriebschef von Cool Cloud aus München. Ein glücklicher Stoßseufzer: Die Juli-Hitze lässt bei dem Anbieter immer noch die Drähte glühen. Seit zehn Jahren bietet Cool Cloud kühlende Nebel-Systeme in unterschiedlichen Ausführungen an. Eigentümer des Unternehmens ist der Niederländer Wilfried Mijnen. Im holländischen Terborg bauen rund 20 seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Anlagen nach Kundenwunsch zusammen. „Der ständig steigenden Nachfrage schon in den letzten Jahren“, sagt Bader, „begegnen wir mit einer Ausweitung unserer Kapazitäten, sowohl in der Produktion als auch in Technik, Vertrieb und Verwaltung.“

Auch die österreichischen Wettbewerber Raintime und Rauch berichten von zunehmenden Anfragen und Bestellungen.

Raintime aus Münchendorf südlich von Wien hat viel in die eigene Hauptstadt und auch die vier Nebelstelen nach Hameln geliefert. Inklusive Montage und Gestaltung der Anlage am Pulverturm hat die Rattenfänger-Stadt 77.000 Euro investiert. Ab 25 Grad aktiviert ein Bewegungsmelder eine Minute lang die Nebeldüsen, wenn Passanten im Umfeld der Stelen unterwegs sind oder sie bewusst ansteuern. Zweimal am Tag reinigt sich die Anlage außerhalb der Betriebszeit selbst.

2004 hat Raintime-Inhaber und -Chef Alfred Janousek mit Nebel- und Wassertechnik angefangen: „Damals haben mich viele Gesprächspartner noch fragend angeschaut.“ Das ist heute nicht mehr so: „Aber die steigende Nachfrage aus den Städten ist ein noch ziemlich junges Phänomen“, sagt Janousek. 15 Prozent Steigerung des Umsatzes in den kommenden zwei Jahren erwartet er. Zu seiner Produktpalette gehören auch Bewässerungstechnik und kreative Wasserspiele, die Städte ebenfalls als Cool-Spots gegen Rekordhitze planen und realisieren.

Ein halbes Dutzend kleine Anbieter

Im niederösterreichischen St. Pölten etwa lieferte Raintime die Wassertechnik für eine begehbare Rotunde mit 13 Metern Durchmesser und vier Metern in die Höhe. „Windfänger“ heißt die vor einem Jahr errichtete Gebäudeskulptur aus übereinander liegenden Betonringen, in die sich Tonplatten einfügen. Über die gesamte Fläche des Bauwerks rieselndes Wasser und Sprühnebel aus drei Düsen kühlen den Innenraum und filtern zudem Feinstaub aus der Luft.

In diesem erfrischenden Mikroklima, wirbt Raintime, „können Besucherinnen und Besucher auf Sitzplätzen in der kühlen und beruhigenden Atmosphäre eine Pause einlegen“. Nach seiner Nutzung fließt das Wasser durch eine Kiesschicht und wird gefiltert, bevor es in eine Zisterne zurückgeführt wird und erneut in den Kreislauf gelangt.

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Unternehmer Andreas Rauch aus Graz ist nach eigener Einschätzung „der Pionier“ in der kleinen Nebel-Branche. 1993 hat er angefangen und hat nun eine Alternative zu den statischen, fest installierten und vergleichsweise teuren Nebelsprüh-Anlagen entwickelt: einen mobilen „Klimawald“, der wie eine Hüpfburg aufgeblasen wird und eingelagert werden kann. Die Passanten durchschreiten ihn wie ein Tor durch den kühlenden Nebel.

Nach Herzogenrath in NRW liefert Rauch zwei der mobilen Stationen und zudem sechs Nebelsäulen. Die Liste seiner Kunden, die Rauch-Nebelsäulen schon aufgestellt haben oder gerade auf die Auslieferung warten, liest sich beachtlich: Heilbronn, Straubing, Regensburg, Iserlohn, Vaduz. In Innsbruck machen auf dem Platz zur Nordketten-Gondelbahn die Nebelschwaden des Grazer Unternehmens für die Touristen das Warten erträglicher.

Nur ein halbes Dutzend Anbieter gibt es auf dem Sprühnebel-Markt, die sich etwa um kommunale Aufträge bewerben. Hinzu kommen laut Unternehmer Janousek „Billigangebote mit günstiger Technik“, die er als Trittbrettfahrer bezeichnet.

Gardena liefert die Billigvariante

Auch ein bekannter Name taucht auf bei der Marktübersicht: Gardena. Der Gartenausrüster aus Ulm – Teil der schwedischen Husqvarna Group – teilt mit, bisher seien Sprühnebelsets „vor allem in Südeuropa sehr beliebt zur Abkühlung an heißen Tagen“, hierzulande aber bislang weniger bekannt. Das allerdings, sagt Gardena-Deutschland-Chef Tobias M. Koerner, „könnte sich ändern, wenn wir häufiger solche Hitzephasen erleben werden wie kürzlich“.

60 Euro kostet ein Gardena-Set mit Schlauch, Regelventil und sieben Mini-Zerstäubern, das mithilfe von Montageclips an Sonnenschirm, Campingzelt oder Pergola befestigt wird.

Klar, dass die vielfach teureren Anlagen der mittelständischen Spezialanbieter bei Anspruch und Aufwand in einer anderen Liga spielen. Sie pressen das Wasser nicht wie Gardena mit einem Druck von 0,8 bis maximal 10 bar, sondern mit 60 bis 80 bar durch die hochfeinen Düsen. „Je höher der Druck, desto feiner ist die Zerstäubung“, erklärt Unternehmer Rauch das Prinzip.

Raintime-Chef Janousek rechnet vor, dass die besten Düsen einen Wassertropfen von vier Millimeter Durchmesser in 12 Millionen Nebeltröpfchen fragmentieren. Heutige Ventilatoren-Systeme mit Hochdruckdüsen erreichen, dass auch bei hoher Luftfeuchtigkeit der feine Wassernebel vollständig in der Luft verdunstet. Janousek: „Das bedeutet: keine Nässe, keine Rückstände – nur angenehme Frische.“
Ältere Ventilatoren-Systeme hingegen, die die Tröpfchen in die Umgebung schleudern und traditionell in Südeuropa häufiger zu sehen sind, hinterlassen bisweilen einen feuchten Film auf Gegenständen, Kleidung und Haut.

„Leidensdruck noch nicht nachhaltig genug“

Eine Cool-Cloud-Anlage in der einfachen Ausführung mit schwarzem Kunststoff kostet knapp 2500 Euro. In Edelstahl-Ausführung ist der Preis nahezu doppelt so hoch und kann auch fünfstellig werden. Bei Ausführungen in anspruchsvollem Design ändern sich die Größenordnungen noch einmal.

Dafür kommen die Anlagen der spezialisierten Hersteller mit geringem Wasser- und Stromverbrauch aus und garantieren perfekte Wasserhygiene, um Keimbildungen auszuschließen.

Bisher erwirtschaften Rauch und Raintime einstellige Millionen-Umsätze. Cool Cloud nennt keine Größenordnung des Geschäftsvolumens. Etwas mehr Gleichmäßigkeit in der Nachfrage würde das Nebel-Geschäft erleichtern. Raintime-Chef Janousek witzelt: „Bei 37 Grad rufen alle an und wollen eine Lösung für sofort. Der Leidensdruck ist offenbar noch nicht nachhaltig genug.“

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Die Nachfrage aus den Städten hängt aber nicht nur von den Temperaturen, sondern auch von der Finanzausstattung ab. Städtetag-Chef Schuchardt erinnert daran, die Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern habe 2022 einen Bedarf von etwa 55 Milliarden Euro für Klimaanpassungsmaßnahmen und natürlichen Klimaschutz errechnet. Wie viel davon genau auf den Hitzeschutz als Klimaanpassungsmaßnahme entfalle, lasse sich nicht sagen. Aber: „Allein werden die Städte die Daueraufgabe Hitzeschutz finanziell nicht stemmen können.“

Das Wasser wird durch solche Düsen dünn zerstäubt. Foto: PRESSEFOTO / Raintime

Kühler Nebel in Kuhstall und Glasfabrik

Der Koalitionsvertrag macht Schuchardt  Hoffnung. „Die Klimaanpassungsstrategie soll umgesetzt und die Finanzierung auf solide Beine gestellt werden.“

Nachfrage erreicht die Hersteller der Sprühnebeltechnologie aber nicht nur von den Stadtverwaltungen. „Der Markt“, sagt Vertriebschef Bader von Cool Cloud, „geht heute weit über den öffentlichen Bereich hinaus.“ Am meisten Bestellungen kämen derzeit von Privatleuten: Hausbesitzer, die ihre Terrasse hitzeresistent machen wollen.

Aber auch gewerbliche Nutzungen gibt es. Die Glasfabrik Varellia in Bad Wurzach nutzt seit 2024 Cool-Cloud-Technik – um die  Arbeitsbedingungen in der Glasschmelze erträglicher zu machen. Der Münchner Obst- und Gemüsehändler Tretter kühlt mit Nebel von Cool Cloud schon seit acht Jahren die Hälfte seines 125 Quadratmeter großen Stands auf dem Viktualienmarkt, was „dem Verkaufspersonal und der Ware guttut“, sagt Tretter-Chef Klaus Hahn.

„Das System wird sich durchsetzen“

Landwirt Christian Sum aus Oberwolfach im Ortenaukreis setzt in seinem Kuhstall ebenfalls auf Nebelduschen, berichtet der Junglandwirt in einem SWR-Film: „Wenn die Kühe Hitzestress haben, kann es sein, dass sie krank werden und weniger Milch geben.“ Schon Außentemperaturen von 15 bis 20 Grad können zu viel für Kühe sein, weil sie aufgrund ihres Verdauungsprozesses viel eigene Körperwärme produzieren.

In Freiburg verwöhnt Gastronom Christoph Glück die Gäste seiner „Trattoria Tizio“ auf der Terrasse an heißen Tagen mit Cool-Cloud-Nebel. Einen mittleren vierstelligen Euro-Betrag hat er investiert: „Ich wollte ein Highlight haben“, sagt der Freidemokrat und Vorsitzende des Freiburger Dehoga-Verbandes: „“Die Leute bleiben stehen und reagieren neugierig auf die kühlen Schwaden.“

Die hohen Kosten sind vielen Gastronomen bei immer noch wenigen Wochen Nutzung im Jahr zu hoch. Aber mit mehr Hitzetagen werde sich das Verhältnis ändern, meint Restaurant- und Hotelbesitzer Glück, auch vor dem Hintergrund dass viele Städte und Gemeinden sich nun des Themas Kühlung im öffentlichen Raum annehmen: „Wer als erster diese kundenfreundliche und gesundheitsschonende Technologie nutzt, wird in Hitzeperioden einen Vorteil haben. Früher oder später wird sich das System durchsetzen.“

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