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Medizintechnik Philips erfreut Anleger mit unerwartet hohem Umsatzplus

Der Medizintechnikkonzern schneidet besser ab als erwartet. Das liegt an der starken Nachfrage nach Krankenhausausrüstung in China und den USA.

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An der Börse kam der Quartalsbericht bei Anlegern gut an. Die Aktien stiegen in Amsterdam um bis zu 4,3 Prozent und waren mit 40,60 Euro so teuer wie zuletzt vor mehr als 18 Jahren. Quelle: Reuters

Amsterdam Getragen von der starken Nachfrage nach Krankenhaus-Ausrüstung in China und den USA hat der niederländische Medizintechnik-Konzern Philips im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Für das Gesamtjahr bekräftigte Vorstandschef Frans van Houten am Montag das Umsatzziel von einem Zuwachs von vier bis sechs Prozent.

„Wir hatten starke Zugkräfte in den Schwellenländern, darunter China, und das wird sich voraussichtlich fortsetzen“, erklärte van Houten. Er gehe auch davon aus, dass die reifen Märkte in der zweiten Jahreshälfte stärker werden.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China könnte bei weiter steigenden Zöllen allerdings zu zusätzlichen Belastungen beim Gewinn führen. „Wenn das passieren würde, würde sich der Betrag, um den unser Ergebnis in diesem Jahr belastet wird, um 20 Millionen Euro erhöhen, aber niemand weiß, ob es passieren wird“, sagte der Philips-Chef. Bislang hat er mit 45 Millionen Euro kalkuliert.

Im zweiten Quartal übertraf der Siemens-Healthineers -Rivale mit einem Umsatzplus von sechs Prozent auf 4,67 Milliarden Euro die Analystenschätzungen von vier Prozent. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebita) stieg um 14 Prozent auf 549 Millionen Euro und lag damit im Rahmen der Marktprognosen.

An der Börse kam der Quartalsbericht bei Anlegern gut an. Die Aktien stiegen in Amsterdam um bis zu 4,3 Prozent und waren mit 40,60 Euro so teuer wie zuletzt vor mehr als 18 Jahren.

Mehr: Siemens und Philips in Brasilien angeblich im Visier des FBI: Die Ermittler verdächtigen die Tech-Konzerne laut Insidern einer Nachrichtenagentur, Bestechungsgelder gezahlt zu haben.

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