Nach Explosion bei BASF Wirtschaftliche Folgen sind noch unklar

Nach der Explosion auf dem BASF-Gelände in Ludwigshafen laufen nun die Ermittlungen an. Bei den zwei Todesopfern der Explosion auf dem BASF-Gelände handelt es sich um Mitarbeiter der Werksfeuerwehr.

BASF: Suche nach Ursache läuft an Quelle: REUTERS

Die wirtschaftlichen Folgen der schweren Explosion mit mindestens zwei Toten beim Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen sind bislang unklar. Eine Sprecherin erklärte am Dienstag, für eine Abschätzung des Schadens sei es noch zu früh. Bei der Produktion gibt es infolge der Explosion vom Montag Einschnitte. Vermisst werde weiterhin noch eine Person. Die Zahl der Schwerverletzen liege inzwischen bei acht. Die Ursache der Explosion ist noch immer völlig unklar. Nach dem Brand an einer Rohrleitung des Nordhafens war es zu der Explosion gekommen. In der Folge brannten nach BASF-Angaben Rohrleitungen mit Ethylen und Propylen. Ethylen werde unter anderem zur Herstellung von Dämmstoffen und Lösemitteln verwendet, Propylen komme bei der Produktion von Autolacken, Dispersionen und Klebstoffen zum Einsatz.

Die BASF

Da die Rohstoffversorgung noch unterbrochen sei, blieben die sogenannten Steamcracker heruntergefahren, teilte das Unternehmen mit. Rund 20 weitere Anlagen seien in der Folge ebenfalls heruntergefahren worden oder liefen im Teillastbetrieb. Analyst Thorsten Strauß von der Landesbank NordLB geht davon aus, dass die finanziellen Belastungen sich in Grenzen halten dürften. Die Schäden sollten größtenteils versichert sein, erklärte er. Die Anleger am Aktienmarkt blieben denn auch gelassen: Der Aktienkurs von BASF machte am Dienstagvormittag sein Vortagesminus weitgehend wett. Zuletzt stieg der Kurs um mehr als ein Prozent.

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