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Pharmakonzern Merck erleidet erneut Rückschlag mit Krebs-Immuntherapie

Das Krebsmittel Bintrafusp alfa verfehlte in einer Studie die Wirksamkeitsschwelle. Bereits zuvor musste Merck eine Studie mangels Erfolgsaussichten abbrechen.

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Der Konzern hatte erst kürzlich einen herben Rückschlag mit Bintrafusp verdauen müssen. Quelle: dpa

Merck muss einen erneuten Dämpfer bei seinem Krebsmittel Bintrafusp alfa hinnehmen. In einer Studie der Phase 2, in der die Immuntherapie als Zweitlinien-Monotherapie bei biliären Tumoren getestet wurde, zeigte Bintrafusp zwar „klinische Aktivität“, wie der Darmstädter Pharma- und Life-Science-Konzern am Dienstag mitteilte. In der Untersuchung wurde aber die vordefinierte Wirksamkeitsschwelle, die eine Beantragung der Marktzulassung ermöglicht hätte, nicht erreicht.

Merck hatte erst kürzlich einen herben Rückschlag mit Bintrafusp verdauen müssen und brach eine klinische Studie zur Behandlung von Lungenkrebs mangels Erfolgsaussichten ab. Bintrafusp befindet sich derzeit in der klinischen Entwicklung zum Einsatz bei mehreren schwierig zu behandelnden Krebsarten und ist weltweit noch in keiner Indikation zugelassen.

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