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Pharmakonzern Roche verlängert Frist für Übernahme von US-Gentherapiefirma

Die Verlängerung der Frist stelle die Transaktion nicht in Frage. Die Übernahme ist für den Pharmakonzern der Weg in die Gentherapieentwicklung.

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Mit dem Kauf von Spark steigt der weltgrößte Hersteller von Krebsmedikamenten ins Rennen um die Entwicklung von Gentherapien ein. Quelle: Reuters

Zürich Der Schweizer Pharmakonzern Roche muss sich mit der Übernahme der US-Gentherapiefirma Spark Therapeutics gedulden. Die US-Kartellbehörde FTC braucht mehr Zeit zur Prüfung des Deals, wie ein Roche-Sprecher am Mittwoch sagte. Der Arzneimittelhersteller aus Basel verlängerte die Frist für das 4,3 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot bis 2. Mai. Ursprünglich konnten die Spark-Aktionäre ihre Aktien bis 3. April andienen. Den Kaufpreis von 114,50 Dollar je Aktie bekräftigte Roche.

„Die Prüfung und die Freigabe durch die FTC ist für den Abschluss des Deal erforderlich und braucht mehr Zeit“, sagte der Roche-Sprecher. Die Transaktion stehe keinesfalls infrage und Roche sei zuversichtlich, dass sie wie angepeilt bis Ende Juni über die Bühne gehe. Bislang haben die Schweizer den Angaben zufolge Zusagen für 29,4 Prozent der Spark-Anteile erhalten. Damit die Übernahme gelingt, müssen es mehr als die Hälfte sein.

Zu in den USA anhängigen Klagen gegen die Übernahme wollte sich der Roche-Sprecher nicht äußern. In mindestens drei Fällen haben Spark-Aktionäre die Transaktion vor Gericht angefochten, weil sie das Angebot für zu niedrig und unfair erachten.

Mit dem Kauf von Spark steigt der weltgrößte Hersteller von Krebsmedikamenten ins Rennen um die Entwicklung von Gentherapien ein. Die Gen- und Zelltherapie gilt als große Zukunftshoffnung im Kampf gegen verschiedene Krankheiten. Pharmariesen wie Novartis oder Pfizer investieren Milliardenbeträge in den Ansatz, bei dem menschliche Zellen gezielt verändert werden. Spark hat bereits eine Gentherapie zur Behandlung einer seltenen Erbkrankheit, die zur Erblindung führt, auf dem Markt.

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