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Rückrufaktion Südkoreas Regierung untersucht Brandgefahr bei BMW-Dieselautos

Fast 30 Diesel-Fahrzeuge von BMW sollen Feuer gefangen haben. Jetzt gibt es Kritik, dass die Rückrufaktion nicht früh genug gestartet sei.

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BMW: Südkoreas Regierung untersucht Brandgefahr bei Dieselautos Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH

Seoul Nach Berichten über brennende Diesel-Autos von BMW in Südkorea schaltet sich die Regierung des ostasiatischen Landes ein. Bei den geplanten Untersuchungen zu den Ursachen der Brände werde es auch darum gehen, ob der Autobauer mit seiner Rückrufaktion für mehr als 100.000 Fahrzeuge früh genug reagiert habe, hieß es einer Stellungnahme von Transportminister Kim Hyun Mee am Freitag.

Er rief die Besitzer von BMW-Autos auf, den Rückruf wahrzunehmen sowie bis auf weiteres ihre Fahrzeuge möglichst stehenzulassen. „Wir werden die Brände in BMW-Fahrzeugen gründlich und transparent untersuchen“, kündigte das Ministerium an. Falls es Probleme gegeben habe, werde die Behörde strenge Maßnahmen ergreifen.

Auch das Ministerium sei in die Kritik geraten, weil es den Rückruf nicht früh genug angeordnet habe, schrieb die Zeitung „The Korea Herald“. Zudem sei den Behörden die genaue Ursache nicht klar gewesen.

BMW Korea hatte vor einer Woche einen „freiwilligen“ Rückruf angekündigt. Betroffen seien 42 Modelle, die zwischen März 2011 und November 2016 gebaut worden und mit der Abgasrückführung (AGR) ausgerüstet seien.

Untersuchungen hätten ergeben, dass eine Fehlfunktion dieses Moduls „in einigen Fahrzeugen“ einen Brand verursachen könnte. Die AGR ist eine der wichtigsten Methoden zur Reduzierung der Stickoxidemissionen von Dieselmotoren.

Nach Berichten südkoreanischer Medien gab es fast 30 Brandvorfälle mit BMW-Modellen. Am stärksten sei das Modell 520d betroffen gewesen. Bisher hätten 18 Besitzer von solcher Autos eine Schadenersatzklage eingereicht oder sich einer gemeinsamen Klage angeschlossen.

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