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Rüstungskonzern Rheinmetall übernimmt von MAN Geschäftsanteile für Radpanzer

Bislang hält MAN 49 Prozent der Anteile. Die Gesellschafter hoffen, dass sich das Geschäft unter Führung von Rheinmetall besser entwickelt.

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Das bisherige Joint-Venture stellt die Radpanzer Boxer und Fuchs her. Quelle: dpa

Düsseldorf Der Rüstungskonzern Rheinmetall will den Bereich für das Geschäft mit Radpanzern komplett übernehmen und will dafür die übrigen Anteile von seinem Joint-Venture-Partner MAN Truck & Bus erwerben.

Die Gesellschafter seien sich einig, dass das Geschäft unter ausschließlicher Führung von Rheinmetall besser weiter entwickelt werden könne, teilten die Düsseldorfer am Freitag mit. Die Sparte stellt unter anderem die Radpanzer Boxer und Fuchs her.

Standorte sind Kassel und Flensburg. Bislang hält Rheinmetall 51 Prozent und MAN 49 Prozent. Der Anteilsrückkauf soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 abgeschlossen und rechtlich rückwirkend zum 1. Januar 2019 vollzogen werden. Zum Kaufpreis äußerten sich die Firmen nicht.

Der Bereich für Radpanzer ist einer von zweien des Joint Ventures Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV). Das zweite sind Militär-Lastwagen. Hier wollen die Firmen ihre Kooperation unverändert fortsetzen.

Mehr: Ein Megadeal des Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann wird von dubiosen Zahlungen überschattet. Lesen Sie hier, was hinter einem der größten deutschen Rüstungsdeals steckt.

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