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Sanierung von Opel Opel-Chef Lohscheller pocht auf Zugeständnisse der Mitarbeiter

4,3 Prozent mehr Lohn für die Opelaner. Das Management fordert während der Sanierungsphase eher einen Verzicht der Mitarbeiter.

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Der Opel-Chef kritisiert die anstehende Tariferhöhung für die Mitarbeiter. Quelle: Reuters

Berlin Opel-Chef Michael Lohscheller pocht im Streit über die Sanierung des Unternehmens auf Zugeständnisse der Mitarbeiter. Sonst gebe es keine Chance, die deutschen Werke wettbewerbsfähig zu machen, sagte er den Zeitungstiteln der VRM („Allgemeine Zeitung“, „Wiesbadener Kurier“, „Darmstädter Echo“) laut Vorabbericht vom Freitag.

„Ich tue mich schwer damit, dass ein Unternehmen in solch einer wirtschaftlichen Schieflage in vielen Bereichen noch übertariflich zahlt“, sagte er. Dabei gehe es für die Gesamtheit der Mitarbeiter durchaus um hohe Summen. Den Vorschlag des Opel-Managements, die anstehende Tariferhöhung von 4,3 Prozent für die Phase der Sanierung zu stunden, hatten Betriebsrat und IG Metall mehrfach abgelehnt. Sie wird nun wirksam.

Die Gewerkschaft wirft Opel vor, die Beschäftigten mit der Drohung von Arbeitsplatzabbau unter Druck zu setzen, um in den laufenden Verhandlungen über die Auslastung der Werke Zugeständnisse zu erreichen. Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug sagte am Donnerstag, die bisherigen Vorschläge der französischen Konzernmutter PSA sähen etwa für das Montagewerk in Eisenach lediglich den Bau eines Fahrzeugmodells vor. Dies wäre mit einer Halbierung der Belegschaft auf 700 bis 1000 Beschäftigte verbunden.

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