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„Schwerwiegende Verstöße“ Fresenius lässt Übernahme von Akorn platzen

Der Gesundheitskonzern spricht von „schwerwiegenden Verstößen“ des Unternehmens Akorn gegen Vorgaben der US-Gesundheitsbehörde FDA.

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Die Konzernzentrale in Bad Homburg. Quelle: Reuters

Bad Homburg, Düsseldorf Die Übernahmevereinbarung zwischen Fresenius und dem US-Generikahersteller Akorn ist gescheitert. Nachdem das Bad Homburger Unternehmen bereits im Februar Zweifel an der Übernahme geäußert und eine Untersuchung eingeleitet hatte, teilte der Konzern heute in einer Pressemitteilung mit, die Übernahmevereinbarung mit Akorn kündigen zu wollen, da das US-Unternehmen mehrere Vollzugsvoraussetzungen nicht erfüllt und gegen Auflagen der US-Gesundheitsbehörde FDA verstoßen habe.

Bei Fresenius hatten Anfang des Jahres anonyme Hinweise den Stein ins Rollen gebracht. Laut Fresenius-Chef Stephan Sturm waren die Informationen über angebliche Verstöße gegen FDA-Auflagen bei Produktinnovationen wohl so detailliert, dass man eine Untersuchung durch externe Sachverständige in Auftrag gegeben habe.

Akorn wäre mit 4,4 Milliarden Euro der zweitteuerste Zukauf von Fresenius gewesen – nach dem Anfang 2017 abgeschlossenen 5,8 Milliarden Euro teuren Erwerb der spanischen Klinikkette Quironsalud.

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