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Schwierige Sanierung Keine Anzeichen von Erholung bei Siemens Kraftwerkssparte

Die Kraftwerkssparte von Siemens hat mit sinkender Nachfrage und steigendem Preisdruck zu kämpfen. Eine Sanierung gestaltet sich schwierig.

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Die Kraftwerkssparte des Großkonzerns ist angeschlagen. Quelle: dpa

München Die Sanierung des Kraftwerksturbinen-Geschäfts von Siemens wird dauern. „Es wird Zeit brauchen, bis wir dort sind, wo wir hin wollen”, sagte Vorstandsmitglied Lisa Davis am Mittwoch. Die Reduzierung der Produktionskapazität sei dabei nur eine von mehreren Maßnahmen.

Wegen der Energiewende sind große Gas- und Dampfturbinen immer weniger gefragt. „Das Neugeschäft geht zurück und der Preisdruck steigt”, sagte Davis. Anzeichen einer mittelfristigen Erholung gebe es nicht. Siemens setze stark auf das Dienstleistungsgeschäft. Dort lägen Aufträge im Volumen von 31 Milliarden Euro vor.

Die mit dem Kapazitätsabbau verbundene Streichung von bis zu 6100 Stellen in der Sparte werde zum Ende des Geschäftsjahres zu „beträchtlichen Personalrestrukturierungsaufwendungen” führen, sagte Davis. In den USA, wo rund 2000 Stellen wegfallen, habe der Arbeitsplatzabbau bereits begonnen.

Der Umsatz von Power & Gas werde wesentlich unter Vorjahr liegen. Ohne die Kosten für den Personalabbau werde die Sparte aber in diesem und im folgen Geschäftsjahr noch auf eine Umsatzrendite im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich kommen.

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