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Stellenabbau bei Siemens Zypries macht Druck auf Joe Kaeser

Siemens will in mehreren Sparten Tausende Stellen einsparen. Das sorgt für wachsenden Unmut in der Politik. Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries kritisiert nun in einem Brief Konzernchef Joe Kaeser scharf.

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Der Siemens-Chef erhält zunehmend Gegenwind für seine Umbaupläne. Quelle: dpa

München Der Siemens-Konzern gerät wegen der geplanten Streichung mehrerer tausend Stellen unter wachsenden politischen Druck. Die geschäftsführende Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) warnt Siemens-Chef Joe Kaeser in einem Brief, über den die „Bild“-Zeitung berichtete: „Es ist besonders kritisch, wenn Standorte in strukturschwachen Regionen – etwa im Osten Deutschlands – zur Disposition stehen.“

Die SPD-Politikerin stellt zudem einen Zusammenhang mit dem Erstarken des Rechtspopulismus her: „Andernfalls wachsen Unmut und Zweifel und brechen sich auch politisch Bahn – das konnten wir bei der Bundestagswahl schon erleben.“

Siemens will in der Kraftwerkssparte und im Geschäftsfeld Prozessindustrie und Antriebe mehrere tausend Stellen einsparen. Noch keine Klarheit gibt es, ob auch Standorte gestrichen werden sollen. Vor allem in Ostdeutschland gibt es Widerstand Belegschaft und Gewerkschaften gegeben, auch die sächsische Landesregierung hat sich eingeschaltet.

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