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Streit um Sanierungsplan PSA verschiebt Investitionen in Eisenach

PSA will die Arbeitnehmer weiteren Sparanstrengungen drängen. Pläne für ein neues Elektromodell im Werk Eisenach wurden darum auf Eis gelegt.

Der Opel-Chef teilte den Mitarbeitern mit, dass sich die Entscheidung zu einer Investition in Eisenach verzögert. Quelle: dpa

Rüsselsheim/EisenachBei der anstehenden Sanierung des Autobauers Opel verhärten sich die Fronten zwischen Management und Arbeitnehmern. Wegen des Widerstands der IG Metall hat das Führungsgremium des Mutterkonzerns PSA die geplante Investitionsentscheidung für das Montagewerk Eisenach ausgesetzt, wie Unternehmenschef Michael Lohscheller am Montag der Belegschaft mitteilte.

Die Investition habe noch kein grünes Licht erhalten, weil die Verhandlungen mit den Sozialpartnern noch nicht zu einer Einigung geführt hätten, schrieb der Opel-Chef an seine Mitarbeiter. Am Montag hatte sich auch die Politik in den Streit eingemischt – und Opel-Mutterkonzern PSA gemahnt, alle Zusagen einzuhalten.

Am Freitag waren Verhandlungen mit der IG Metall und Betriebsrat unterbrochen worden. Opel hatte vergeblich die Stundung der im April anstehenden Tariferhöhung und den Abbau übertariflicher Zulagen verlangt. Erst dann sollte der Bau eines elektrifizierbaren Geländewagens im Werk Eisenach ab der ersten Jahreshälfte 2019 zugesagt werden.

Opel hält nach Lohschellers Worten an dem Plan fest, in alle deutschen Standorte zu investieren. Die Verhandlungen gingen weiter, wobei man keine Zeit zu verlieren habe.

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