1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Industrie
  4. TKMS: Thyssenkrupp-Chef Miguel López wirbt um Zustimmung für Marine-Börsengang

TKMSThyssenkrupp-Chef wirbt um Zustimmung für Marine-Börsengang

Thyssenkrupp plant den Börsengang seiner Marine-Sparte TKMS. Die Aktionäre stimmen am 8. August über das Vorhaben ab. 04.08.2025 - 15:57 Uhr
Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez. Foto: REUTERS

Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez hat wenige Tage vor der außerordentlichen Hauptversammlung für den Börsengang der Marine-Sparte geworben. Der Auftragsbestand von TKMS sei seit Ende des letzten Geschäftsjahres um mehr als 50 Prozent gewachsen – auf aktuell mehr als 18 Milliarden Euro, sagte der Manager in dem am Montag vorab veröffentlichten Redetext für die außerordentliche Hauptversammlung am 8. August.

Die Projekte lieferten über Jahre hinweg verlässliche Zahlungsströme. „Für Sie als Investoren bedeutet das: Kontinuität, Transparenz und ein hohes Maß an Planungssicherheit.“ Das Unternehmen verfüge über ein starkes Fundament für weiteres profitables Wachstum.

Auf der virtuellen Versammlung soll der Weg für einen Börsengang des Geschäfts mit U-Booten und Kriegsschiffen freigemacht werden. Thyssenkrupp will an seine Aktionäre einen Minderheitsanteil an einer neuen Holdinggesellschaft von TKMS abspalten. Diese soll an der Börse notiert werden. Die Aktionäre des Konzerns halten zunächst 49 Prozent daran und die Thyssenkrupp AG 51 Prozent.

Panzerstahl von Salzgitter

Plötzlich Rüstungskonzern: Ist das Salzgitters Ausweg aus der Krise?

Der Stahlkonzern Salzgitter setzt nicht nur auf den grünen Wandel, sondern jetzt auch auf Panzerstahl und das Rüstungsgeschäft.

von Florian Güßgen

Intensiver Austausch mit staatlichen Stellen

Ein Einstieg des Bundes ist derzeit nicht in Sicht. Die IG Metall hat sich dafür ausgesprochen, den Bund als Ankeraktionär ins Boot zu holen. Der Vorstand habe die Pläne zur Verselbstständigung und strategischen Neuaufstellung von TKMS der Bundesregierung ausführlich erläutert, sagte Aufsichtsrats-Chef Siegfried Russwurm laut Redetext. Das Vorhaben werde von der Bundesregierung mitgetragen.

„Natürlich sind sich Vorstand und Aufsichtsrat über die sicherheitspolitische Bedeutung von TKMS im Klaren und standen deshalb zu diesem Thema auch im intensiven Austausch mit den zuständigen staatlichen Stellen.“ TKMS beschäftigt an den Standorten Kiel, Wismar und im brasilianischen Itajai insgesamt rund 8000 Mitarbeiter.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick