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Volkswagen Ärger um Clean-Diesel-Werbung

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VW kämpft in den USA mit Umsatzrückgang

Die Klage soll noch mit in die umfassende Sammelklage aufgenommen werden, die gerade in San Francisco verhandelt wird. Der zuständige Richter hatte VW erst vergangene Woche ein neues Ultimatum gesetzt, um sich mit den Behörden und den betroffenen Autobesitzern zu einigen. VW hat nun bis zum 21. April Zeit, um detailliert festzulegen, wie die Autos repariert werden und die Besitzer und die Umweltbehörden EPA und Carb entschädigt werden sollen.

Die FTC fordert in ihrer Klage, dass Kunden ihre Kaufverträge auflösen und ihre Autos zurückgeben können. Der Konzern soll außerdem zu Unrecht gemachte Gewinne zurückzahlen.

Auch will die FTC eine einstweilige Verfügung durchsetzen, um zu verhindern, dass der Konzern noch einmal mit irreführender Werbung auf Kundenfang geht. VW hat jedoch längst die Werbekampagnen gestoppt und verkauft bereits seit Monaten keine Diesel-Autos mehr in den USA.

VW arbeite weiter mit der FTC und allen weiteren wichtigen Regulierungsbehörden zusammen, teilte eine Sprecherin mit. „Unsere Priorität ist, eine Lösung für die Diesel-Thematik zu finden und das Vertrauen unserer Kunden und Händler zurückzugewinnen.“

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    Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. VWs Autoverkäufe sind im Februar in den USA um fast 14 Prozent zurückgegangen, während der Automarkt insgesamt immer weiter wächst. Die Händler sind nervös und fordern eine neue Preis- und Modellstrategie von Hinrich Woebcken, dem designierten Nordamerika-Chef, der Anfang April offiziell sein Amt antritt.

    Audi ist vom Diesel-Skandal in den USA deutlich weniger getroffen als VW. Doch auch hier waren Änderungen in der Werbe-Strategie nötig: Die Marke musste sich von ihrem Slogan trennen, der lange Zeit in den USA verwendet wurde. Er lautete „Truth in Engineering“ – frei übersetzt etwa „wahre Ingenieurskunst“.



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