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Cambridge AnalyticaUS-Staatsanwaltschaft ermittelt wegen genutzter Facebook-Daten für Trump-Wahlkampf

Mit illegal erworbenen Daten von Millionen Facebook-Profilen soll Trumps Wahlkampf unterstützt worden sein. Großbritannien und die USA untersuchen den Fall.Michael Stahl und Reuters 17.03.2018 - 22:53 Uhr aktualisiert Quelle: Handelsblatt

Mit Informationen von Millionen Facebook-Profilen soll Cambridge Analytics die US-Präsidentschaftswahlen beeinflusst haben.

Foto: dapd

Die Affäre um die mutmaßlich illegale Nutzung von Facebook-Daten im US-Wahlkampf 2016 zieht weitere Kreise. Am Samstag teilte die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaates Massachusetts mit, dass sie Ermittlungen gegen die Datenanalysefirma Cambridge Analytica eingeleitet habe.

Anlass für diesen Schritt sind laut der Staatsanwaltschaft Berichte, das Unternehmen habe private Information von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzern ausgewertet und mit diesen Ergebnissen den Wahlkampf von Donald Trump unterstützt. Die „New York Times“ und der Londoner „Observer“ hatten zuvor über die Kooperation von Trumps Wahlkampfteam mit Cambridge Analytica berichtet.

„Die Bewohner von Massachusetts erwarten umgehend Antworten von Facebook und Cambridge Analytica“, teilte die Generalstaatsanwältin Maura Healey per Kurznachrichtendienst Twitter mit. „Wir beginnen mit Ermittlungen.“ Laut der „Financial Times“ untersucht auch die britische Informationsbeauftragte Elizabeth Denham den Fall.

Am Freitag hatte Facebook bekanntgegeben, dass es die Kooperation mit Communications Laboratories, der Muttergesellschaft von Cambridge Analytics, wegen der Verletzung der Datenschutzbestimmungen beende. Laut „Observer“ hat Cambridge Analytica die Daten von Facebook-Nutzern 2014 ohne deren Zustimmung genutzt.

Ursprünglich waren die Informationen zu wissenschaftlichen Zwecken von einem Professor der Cambridge University gesammelt worden. Von dort gelangten sie jedoch unrechtmäßig zu der Analysefirma.

Mit Informationen zum Wohnort, über Freunde oder geteilten Beiträge soll das Unternehmen ein Programm erstellt haben, das Wahlentscheidungen vorhersagen kann. Cambridge Analytics soll damit personalisierte Wahlwerbung zugunsten der Trump-Kampagne an Facebook-Nutzer geschickt, und dadurch die Präsidentschaftswahl beeinflusst haben.

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