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Gewinnsprung Texas Instruments profitiert von hoher Nachfrage

Die hohe Nachfrage nach Halbleitern hat Texas Instruments gute Gewinne verschafft. Das Unternehmen profitiert zudem von den US-Steuervergünstigungen.

Texas Instruments gilt als Branchenbarometer, weil der Konzern Chips für eine Vielzahl von Produkten herstellt, etwa für Haushaltsgeräte und Fahrzeugsteuerungen. Quelle: Reuters

Dallas Die zunehmende Vernetzung von Autos und in der Industrie beflügelt die Geschäfte des US-Chipkonzerns Texas Instruments. Der Überschuss kletterte im ersten Quartal um 37 Prozent auf 1,37 Milliarden Dollar, wie der Infineon-Rivale aus Dallas am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Der Umsatz erhöhte sich um elf Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Vor allem die wachsende Nachfrage von Kunden aus der Industrie und der Autobranche trug dazu bei, ebenso wie die US-Steuervergünstigungen. Damit wurden die Erwartungen von Analysten übertroffen.

Für das zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 3,78 Milliarden Dollar und 4,10 Milliarden Dollar. Im nachbörslichen Handel stieg die Texas-Instruments-Aktie um fünf Prozent.

Texas Instruments ist führend bei Chips, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. Aufgrund seiner breiten Aufstellung gilt das Unternehmen als Gradmesser für den Zustand und die Erwartungen der Elektroindustrie. In einigen Bereichen konkurriert das Unternehmen mit dem deutschen Halbleiterhersteller Infineon.

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