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Medienbericht Microsoft-Verwaltungsrat untersuchte Affäre von Bill Gates vor dessen Ausscheiden

Bill Gates soll einem Medienbericht zufolge wegen einer Affäre mit einer Mitarbeiterin zu seinem Rückzug aus dem Verwaltungsrat gedrängt worden sein.

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Der Microsoft-Gründer hatte seinen Rücktritt im vergangenen Jahr damit begründet, dass er sich auf seine Wohltätigkeitsaktivitäten konzentrieren wolle. Quelle: Reuters

Der Verwaltungsrat von Microsoft hat laut dem „Wall Street Journal“ eine romantische Beziehung zwischen dem Mitgründer Bill Gates und einer Mitarbeiterin untersucht. Das Gremium habe im vergangenen Jahr entschieden, dass es nicht angemessen sei, dass Gates ihm weiter angehöre, während es die als unangemessen eingestufte Beziehung untersuche, berichtete die Zeitung am Sonntag online unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Gates sei vor dem Ende der Untersuchung zurückgetreten.

Eine Sprecherin von Gates bestätigte dem „WSJ“, dass es vor fast 20 Jahren eine Affäre gegeben habe. Diese sei einvernehmlich zu Ende gegangen. Seine Entscheidung, sich aus dem Verwaltungsrat zurückzuziehen, habe in keinem Zusammenhang damit gestanden. Gates hatte seinen Rücktritt im vergangenen Jahr damit begründet, dass er sich auf seine Wohltätigkeitsaktivitäten konzentrieren wolle.

Microsoft teilte AP am Sonntagabend (US-Zeit) per E-Mail mit, dem Konzern sei im zweiten Halbjahr 2019 mitgeteilt worden, Gates habe im Jahr 2000 eine intime Beziehung mit einer Person aus der Belegschaft beginnen wollen. Ein Ausschuss des Rats habe dies untersucht und sei dabei von einer Anwaltskanzlei unterstützt worden. Microsoft habe die Person aus der Belegschaft, die dies gemeldet habe, während der Untersuchung umfänglich unterstützt.

Laut „WSJ“ hatte eine Mitarbeiterin in einem Brief behauptet, mit Gates mehrere Jahre lang eine sexuelle Beziehung gehabt zu haben. Bill und Melinda Gates hatten kürzlich mitgeteilt, dass sie sich nach 27 Jahren Ehe scheiden ließen.

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