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Obst und Gemüse Das Comeback der historischen Sorten

Penny verkauft künftig Obst, das es bislang wegen Farb- und Formfehlern nicht in die Regale schaffte. Hobbygärtner kultivieren schon lange historische Obst-, Gemüse- und Blumensorten mit teils abstruser Optik.

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Das Aussehen ist nicht alles – vor allem beim Obst. Deswegen wird der Discounter Penny ab Montag (25. April) in seinem Bio-Sortiment der Eigenmarke Naturgut auch Obst und Gemüse verkaufen, das es bislang nicht in die Regale schaffte wegen etwaiger Schönheitsmängel und weil es nicht der Norm entspricht. Wie vielfältig Obst-, Gemüse- und Blumensorten sind, zeigt eine kleine Schar deutscher Hobbygärtner.

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Wenn Manfred Hahm-Hartmann im Garten verschwindet, dann fallen ihm exotische Namen ein: „Mc-Mullen Rose“, „Golden Glow“ oder „Weißes Ochsenherz“. So heißen die Schätze seines Refugiums im fränkischen Konradsreuth. Als Sommerfrüchte leuchten sie dann in Weiß, Gelb, Grün bis hin zu dunklem, fast schwarzem Rot: alles Tomaten.

Rund 1000 Sorten umfasst Hahm-Hartmanns privates Samenarchiv Auflage 2016; ein gutes Drittel bringt er jedes Jahr aus. „Von mancher Sorte habe ich nur eine einzige Pflanze eingesetzt“, sagt Tomatenfan Hahm-Hartmann. Alle paar Jahre kommt jede Sorte einmal dran: „Nur so kann ich meine Sammlung in diesem Umfang erhalten.“

Seine Leidenschaft teilt Hahm-Hartmann mit immer mehr deutschen Hobbygärtnern. Sie entdecken ihr Faible für historische Blumen oder alte Obst- und Gemüsesorten, die in Omas Garten noch selbstverständlich gediehen, heute aber zu verschwinden drohen. Rosenliebhaber kommen so der besonders robusten Schönheit alter Sorten auf die Spur, die zwar kürzer blühen, aber dafür oft intensiver duften. Der gewellte Rand der Beersheba, eine Narzisse, die in den Siebzigerjahren aus den Katalogen verschwand, strahlt im eleganten Gelbton; Triebe von Tulpenzwiebeln der Duc van Tol Red and Yellow treiben ans Licht, die auf das Jahr 1595 datiert wird und in Deutschland jahrzehntelang nicht zu bekommen war.

Die besten Insekten-Snacks
AmeisenDie kleinen Tiere eignen sich gut als Snack. In Kolumbien mögen die Menschen besonders die Blattschneiderameise, denn die schmeckt nach Speck. Wer auch in Deutschland einmal einen Ameisen-Snack probieren möchte, kann mit der Einsteiger-Variante beginnen. Zwei Schalen Ameisen aus der Biozucht auf ein eingefettetes Backblech legen und bei 150 Grad knusprig backen (etwa 30 Minuten). Gleichzeitig Schokolade im Wasserbad schmelzen, über die fertigen Ameisen gießen und auf der Arbeitsfläche aushärten lassen. Quelle: dpa
SkorpioneIn China gelten Skorpione als eine Delikatesse. Unser eins denkt bei den Tierchen eher an heruntergekommene Hotelzimmer und Schreckenserlebnisse aus dem Urlaub. Die Tiere können aber auch unser Essen verfeinern. Aber Vorsicht: Skorpione müssen speziell gezüchtet sein, damit sie vor dem Verzehr nicht mehr giftig sind. Sie schmecken angebraten im Wok besonders gut. Dazu Reis und Sojasoße. Aber auch frittiert sind die kleinen Tiere leckerer, als man erwartet. Quelle: AP
Raupen Viele kennen Raupen nur so: Klein, leicht grünlich und draußen im Wald, wo sie Blätter durchlöchern. Raupen machen aber auch auf dem Tisch eine gute Figur. Wachsmottenlarven lassen sich einfach und schnell im Backofen rösten. Anschließend können die knusprigen Raupen mit Studentenfutter gemischt werden. Die leicht nussigen Insekten passen perfekt zu Erdnüssen und Rosinen. Aber auch als Beilage zu Reis und Gemüse machen sich die Insekten gut. Zehn Stück kosten 1,60 Euro. Quelle: dpa/dpaweb
HonigbienenlarvenHonigbienen können mehr als nur Frühstücksaufstrich produzieren. Ihre weißen Baby-Maden eigenen sich perfekt als Snack für Zwischendrin. In Erdnussöl anbraten und im Anschluss in eine süßsaure Soße dippen. Oder aber als Einlage in einer klaren Gemüsesuppe. Erwachsene Bienen aber bitte nicht verspeisen. Zehn Larven können für weniger als einen Euro beim Imker oder in Angelshops erworben werden. Quelle: obs
GrillenInsekten statt Schokolade: Wer mal wieder Lust auf selbstgemachte Chocolate-Chip-Cookies hat, kann auf eine alternative Variante mit essbaren Grillen zurückgreifen. Einfach Schokoteig anrühren und anstelle von Schokostückchen geröstete Grillen unterrühren. Vorher müssen allerdings die Flügel und die Beine entfernt werden. Grillen schmecken leicht süßlich und versorgen den Körper mit Proteinen. 100 Gramm Grillen haben 12,9 Gramm Protein. Zehn Stück kosten 1,50 Euro. Quelle: dpa
MehlwürmerWer sich nach einem ungewöhnlichen Zwischensnack sehnt, sollte Mehlwürmer (ganz rechts) ausprobieren. Im Backofen können die Insekten bei 180 Grad knusprig gebraten werden. Wer nicht auf süß verzichten möchte, kann die Würmer danach in geschmolzene Vollmilchschokolade tauchen - Schokofondue der besonderen Art. Kaufen kann man die Tiere zum Beispiel in der Zoohandlung. Dort kosten zehn Stück etwa 0,25 Euro. Quelle: dpa
Larve vom Riesen-SchwarzkäferEine ganz besonderer Snack sind auch Zophobas - oder nicht ganz so kompliziert: Larven vom Riesen-Schwarzkäfer. Im Internet gibt es einige Online-Shops, auf denen kuriose Köstlichkeiten verkauft werden. Zum Beispiel Insekten-Lollis mit Zitronengeschmack, die Stefan Krauß über seinen Internethandel vertreibt. Ameisen-Lollis mit mit Bananengeschmack kann man auf trau-dich-shop.com für 2,69 Euro pro Stück erwerben. Quelle: dpa

Pomologen erklären in Seminaren faszinierten Hobbygärtnern, wie alte Apfelbäume neu angepflanzt werden. Und in den Wiesen wurzeln Obstgehölze, deren Früchte vielleicht nicht so groß und schön anmuten wie neue Züchtungen, aber das Aroma vergangener Tage behalten haben.

Rund 150.000 dieser Pflanzenmuster verwahrt allein das Archiv des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben bei Magdeburg. 2589 vakuumverpackte Samenmuster schickten die Forscher des IPK im Februar 2008 auf die lange Reise nach Svalbard. Dort, im Permafrost 120 Meter unterhalb der eisigen Oberfläche Spitzbergens, lagern die Samen von mehr als 4,5 Millionen Sorten aus aller Welt bei Minustemperaturen von 18 Grad Celsius.

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Schokolade Quelle: dpa
Je mehr Vitamine desto besser Quelle: dpa
Brot macht dick und ist ungesundGerade für die Verfechter kohlehydratarmer Nahrung steckt der Teufel im Brot: Es mache dick und trage sogar Mitschuld an Diabetes. Das ist so allerdings nicht richtig: Gerade Vollkornbrot (echtes Vollkornbrot, kein mit Malz eingefärbtes Weißbrot) hat sehr viel Ballaststoffe. Die sind gesund und machen satt. Außerdem liefert es verschiedene Vitamine sowie Iod, Flur, Magnesium und Zink. Quelle: dpa
"Light", "Leicht" oder "Fettarm" - das ist gut für die schlanke LinieDie Lebensmittelindustrie hat den Trend zu bewusster Ernährung entdeckt und nutzt ihn mit Fitness- und Wellness-Begriffen gezielt aus. Doch die Verbraucherorganisation Foodwatch warnt: Oft werden so Lebensmittel beworben, die alles andere als kalorienarm sind. Der Verein hat das Nährwertprofil von sogenannten Fitness-Müslis, Wellness-Wasser oder Joghurt-Drinks überprüft und kam zu dem Ergebnis, dass die scheinbar "gesunden" Lebensmittel Softdrinks oder Fast-Food-Snacks beim Zucker-, Salz- oder Fettgehalt oftmals in nichts nachstehen. Bei fettarmen Produkten wird der Geschmacksmangel häufig durch zahlreiche andere Inhaltsstoffe, etwa Stärke und Zucker, ausgeglichen - der Kaloriengehalt unterscheidet sich kaum, ist manchmal durch den hohen Zuckergehalt sogar höher - und gesund ist das Light-Produkt noch lange nicht. Quelle: dpa
Kartoffeln machen dick Quelle: dpa
Öko-Lebensmittel sind gesünder Quelle: dpa

Aufgabe der gigantischen norwegischen Tiefkühltruhe ist es, die riesige Sortenvielfalt der wichtigsten Nutzpflanzen wie Reis, Mais, Weizen, Kartoffeln, Äpfel, Maniok, Wasserbrotwurzel oder Kokosnuss zu erhalten. Das Geld für die laufenden Kosten stammt unter anderem aus der Stiftung von Bill und Melissa Gates.

Mit der Sortenvielfalt geht ein Stück Kulturgut verloren

Die Vielfalt zu erhalten ist nicht immer ganz einfach. Über die Sorten, die zum Verzehr geeignet sind, befindet die Europäische Union. In der EU-Sortenzulassung werden Größe und Form der Gemüse festgelegt, die als Lebensmittel verkauft werden dürfen.

Mit literarischer Finesse und Ironie beschrieb einst Thomas Hoof, Gründer des Versenders Manufactum, in seinem Gartenkatalog die Umstände, die dazu führen könnten, dass die von Manufactum vertriebenen alten Kartoffelsorten doch austreiben, obwohl sie nur als Ansichtsexemplare vertrieben werden durften, weil sie ihre Sortenzulassung verloren hatten. Hoof ist schon lange nicht mehr an Manufactum, das zum Ottokonzern gehört, beteiligt. Geblieben ist das Angebot "Kartoffelraritäten 7 Sorten 2016", darunter die Angeliter Tannenzapfen unbekannten Alters oder die Schwarze Ungarin von vor 1900.

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Auch Ludwig Watschong musste jahrelang zum Vertrieb einiger Sorten den juristischen Spielraum voll ausnutzen. Erst 2009 trat die EU-Richtlinie, die sogenanntes Erhaltungssaatgut erlaubt, auch in Deutschland in Kraft. Seit mehr als 25 Jahren setzt Watschong sich für den Erhalt alter Nutzpflanzen ein. 1986 war er Mitbegründer des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, heute arbeitet der Landwirt von der Oberweser als Produzent von biodynamischem Saatgut.

Zum Erhalt alter Sorten benötigt er weder Vakuumtüten noch Gefrierschränke. „Die Pflanzen brauchen die Evolution“, sagt Watschong, der das Spitzbergener Projekt dennoch begrüßt. „Aber die Pflanzen, die dort gesammelt werden, bekommen die Veränderungen in der Umwelt nicht mit“, meint Watschong. Auf seinen Anbauflächen und denen der anderen 13 Mitglieder der Vereinigung Dreschflegel sollen die Pflanzen Jahr für Jahr treiben, wachsen, blühen, Früchte tragen und wieder verblühen. So, glaubt Watschong, sei am besten gesichert, dass sich alte Sorten auch in Zukunft gut an ihre Umwelt anpassen.

Fast Food ohne schlechtes Gewissen?

Obwohl Dreschflegel übers Internet auch Samen für alte Blumen vertreibt, konzentrieren sich Watschong und seine Kollegen auf das biologische Erbe von Gemüse und Getreide, angefangen vom spitzen Rotkohl über die der Schwarzwurzel ähnlichen Haferwurzel bis hin zu einst bekannten Lagermöhren wie den Roten Riesen. Die Quellen sind Samenarchive wie in Gatersleben, aber auch die Bestände älterer Gartenfreunde.

So fand Watschongs Kollege Reinhard Ehrentraut rund um das ostfriesische Rhauderfehn Grünkohl-, Bohnen-, Schalotten- und Erbsensorten, die es als Saatgut nicht mehr zu kaufen gab. Oft wussten die Besitzer gar nicht, dass hinter ihrem Haus fast ausgestorben geglaubte Raritäten wuchsen. Gekauft und gepflanzt werden sie von jüngeren Hobbygärtnern mit Spaß und Leidenschaft für alte Sorten. „Die Jungen sehen, dass da ein Stück Kulturgut verloren geht“, sagt Watschong. „Das wollen sie verhindern.“

Manchmal verhilft ein bisschen nostalgische Sentimentalität Pflanzenarten zu neuem Erdreich unter den Wurzeln. Davon weiß Lorenz von Lorenzen zu erzählen, der mit drei Partnern in Teltow bei Berlin einen Zuchtbetrieb für alte Apfelsorten betreibt. Rund 500 Sorten haben sie angepflanzt, mehr als 50.000 kleine Stämme verlassen jedes Jahr den Betrieb.

Historische Sorten sind kein Garant für Geschmack

Viele Kunden sind junge Familien, die den Garten hinterm nagelneuen Eigenheim mit einem Apfelbaum krönen wollen. „Die erinnern sich dann an die Sorten aus ihrer Kindheit“, sagt Lorenzen. So wurzeln dann im Garten wieder Freiherr von Berlepschs oder Gravensteiner, die als Ware im Supermarkt vielen Neuzüchtungen mit Namen wie „Pink Lady“ oder „Jazz“ weichen mussten — Sorten, die oft nicht einmal mehr braune Stellen bekommen, nachdem sie angeschnitten waren. „Das ist ja alles weggezüchtet worden“, sagt von Lorenzen.

Das Alter einer Pflanze sei jedoch kein Garant für guten Geschmack, sagt von Lorenzen. Gut die Hälfte seiner Sorten sei geschmacklich uninteressant bis schlecht. „In einige würde ich nicht mal reinbeißen.“

Ähnlich fällt auch der Rat von Irina Zacharias aus. Die gebürtige Russin, die heute in Maxhütte-Haidhof nördlich von Regensburg lebt und als Krankenhauspsychologin arbeitet, hat aus ihrer Heimat die Leidenschaft für Tomaten mitgebracht. Ihre Bestände gelten, neben denen des „Tomatenpapstes“ Gerhard Bohl aus Rednitzhembach, als eine der bestsortierten Quellen für Tomatensorten. Zacharias vertreibt sie wie andere Tomatenzüchter über einen eigenen Online-Shop.

Dessen Bestseller sind „Feuerwerk“, eine richtige Fleischtomate oder die orange-pink marmorierte Herzförmige "Orange Russian 117". Was so verführerisch lecker klingt und ausschaut, schmeckt oft, darf aber nicht verzehrt werden. Viele ihrer Sorten versieht Zacharias mit dem Hinweis, dass es sich bei den Tomatenpflanzen, die sie teilweise aus den Gärten ihrer Eltern in Russland hat, um Zierpflanzen handelt, die nicht als Speisetomate verkauft werden dürfen – ihren Hunden aber immer schmecken. Einer älteren Kundin, die einen Strauß von zehn Sorten orderte, kümmerte das nicht: „Der Geschmack war ihr egal, die Leute sollten nur ,Wow‘ sagen, wenn sie an diesem Haus vorbeigehen.“

Die deutsche Sektion des Gourmetvereins Slowfood unterstützt mit der „Arche des Geschmacks“ solche Vorhaben und ruft auf, „zu essen, was man retten will“.

Neben der Unterstützung für Käsereien oder Metzger widmet sich Slowfood Deutschland auch der Linse. So wurde 2007 die Schwäbische Linse nach Deutschland zurückgeholt. Gefunden wurde die Alb-Leisa in dem derzeit noch größten Samenarchiv für Kulturpflanzen, dem Vavilov-Institut in Sankt Petersburg.

Auch die schnöde Möhre hat das Interesse von Samen-Historikern aber auch der Saatgutindustrie geweckt. Die ursprünglichen Möhren wuchsen in verschiedenen Farben von hell bis dunkelviolett. Für Wilhelm von Oranien wurde im 17. Jahrhundert die „Lange Orange Holländer Karotte” gezüchtet, die bis heute die Farbe in den Supermärkten vorgibt. Daneben haben sich inzwischen wieder andersfarbige Sorten etabliert. Einige sind tatsächlich uralt, andere Züchtungen dieses Jahrtausends, die auf alt gemacht sind, aber als Hybride mit den Urformen nur bedingt zu tun haben. Auf Webseiten wie Garten des Lebens weisen die Autoren auf die Unterschiede hin.

Ein Schachzug des Marketings, der so auch beim Apfel zu beobachten ist. Die Sorte Wellant klingt altertümlich und wirkt auch mit ihren braunen Verfärbungen im Gegensatz zu den glänzenden Sorten wie Jazz oder auf Anhieb historisch. Sie ist in der Tat aber eine Züchtung aus dem Jahr 1987, die 2008 Sortenschutz bekam.

Sie zählt zu den sogenannten Clubsorten, die nur von Bauern angepflanzt und vertrieben werden dürfen, die eine Lizenzgebühr an den niederländischen Markeninhaber zahlen. So ist das historisch anmutende Obst und Gemüse in der Jetztzeit angekommen.

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