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Kryptowährungen

Cardano (Ada) kaufen: So investieren Anleger in den Ethereum-Konkurrenten

Das Wichtigste in Kürze

  • Cardano ist eine der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.
  • Ein wissenschaftlicher Ansatz und eine methodische, professionalisierte Weiterentwicklung sollen die Zukunft des Projekts sichern.
  • Nur manche Handelsplätze für Digitalwährungen bieten Cardano an, darunter: Binance und Etoro.

Cardano hat sich längst unter den Top Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung etabliert. Fans der digitalen Münze sind davon überzeugt, dass sie den direkten Konkurrenten Ethereum langfristig ausstechen wird. Anders als dieser ist Cardano endlich, die Stückzahl ist auf 45 Milliarden limitiert. Außerdem setzen die Macher der Währung auf den energiesparenderen Proof-of-Stake-Mechanismus. Ethereum möchte in einem großen Update allerdings auch darauf umstellen.

Bis jetzt ist es noch nicht so einfach an Ada-Coins – so nennt sich die Kryptowährung von Cardano – zu kommen. Cyberdevisen wie Bitcoin oder Ethereum sind dagegen auf fast jedem Handelsplatz für Digitalwährungen zu haben.

Cardano auf Krypto-Plattformen

Krypto-BörseKryptowährungenTransaktionsentgeltWebseite
Binance>150 Coins

Cardano ✅
0,1 %binance.com
Etoro> 25 Coins

Cardano ✅
Währungsabhängigetoro.com
Coinbase> 50 Coins

Cardano ✅
1,49 %coinbase.com
Kraken> 70 Coins

Cardano ✅
0,16 % Maker
0,26 % Taker
kraken.com
Quelle: Eigene Recherche, Stand: Juni 2021

Erste Anlaufstelle Krypto-Börse

Anleger, die Cardano kaufen möchten, müssen etwas suchen. Einen deutschen Handelsplatz, der Ada im Repertoire hat, gibt es nicht. International sind es dafür gleich mehrere bekannte Krypto-Börsen: Empfehlenswert sind Binance, Coinbase und Kraken. Die ersten beiden sind sogar in deutscher Sprache verfügbar, Kraken als einzige Ausnahme nicht.

Das Prozedere von der Registrierung bis zum Kauf unterscheidet sich bei allen drei Krypto-Börsen kaum voneinander. Dafür lohnt es sich bei den Konditionen einmal genau hinzugucken.

Schritt für Schritt: Die Registrierung

Eine Registrierung bei einer der drei Krypto-Börsen ist Voraussetzung, um Cardano kaufen zu können. Ein anonymer Kauf ohne Anmeldung ist nicht möglich, denn alle drei Anbieter verlangen eine Verifizierung der eigenen Person. Hier gibt es kleine Unterschiede der Anbieter. Bei Binance, Coinbase und Kraken gibt es zum Beispiel verschiedene Verifizierungsgrade, die mit bestimmten Privilegien einhergehen.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert sich vollständig zu legitimieren. Das ist zwar etwas mehr Aufwand, dafür ist die anschließende Nutzung deutlich bequemer, da Anleger nicht mehr von lästigen Einschränkungen betroffen sind. Standardmäßig verlangen internationale Krypto-Börsen den Upload eines Ausweisdokuments, eines Selfies und eines Adressnachweises – je nach Plattform gibt es gegebenenfalls noch zusätzliche Anforderungen.

Einzahlung von Euro

Alle drei Plattformen akzeptieren Euro. Dafür eignet sich die klassische Sepa-Überweisung. Die nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, Anleger müssen aber keine zusätzlichen Gebühren entrichten, wie es beispielsweise mit Kreditkarte der Fall ist. Auch wenn damit das Geld schneller da ist und sich Sofortkäufe lohnen können, wenn der Kurs besonders günstig ist. Anleger sollten jedoch nicht vergessen, dass sie dafür hohe Entgelte zahlen: Bei Kraken sind das beispielsweise 3,75 Prozent sowie eine zusätzliche Pauschale von 0,25 Euro.

Ada kaufen

Der eigentliche Kauf ist meist eher unspektakulär und dauert nur wenige Sekunden. Denn die verschiedenen Krypto-Börsen arbeiten laufend daran, den Handel von Kryptowährungen noch einfacher zu machen. Beispielsweise hat Kraken erst vor kurzem die eigene App komplett umgebaut und vereinfacht: Anleger suchen sich Cardano aus einer Liste aus, spezifizieren die Menge, die sie kaufen möchten und führen die Order aus. Die erworbenen Ada-Münzen befinden sich dann auf dem Wallet des Nutzers bei der Krypto-Börse. Bei größeren Beträgen sollten Anleger in Betracht ziehen, die Ada-Münzen auf ein externes Cold Wallet zu transferieren. Gute Anbieter sind Ledger und Trezor.

Tipp: Besonders günstig ist Binance. Hier zahlen Nutzer nur 0,1 Prozent Gebühren. Zum Vergleich: Bei Coinbase sind es satte 1,49 Prozent Gebühr.

Auch Online-Broker bieten Cardano

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit Cardano zu kaufen. Der Online-Broker Etoro bietet neben dem provisionsfreien Handel von Aktien auch 23 Kryptowährungen an: darunter Cardano. Auch hier ist die grundsätzliche Vorgehensweise dieselbe. Anleger müssen sich registrieren und verifizieren, damit sie ohne Einschränkungen handeln können. Etoro bietet Anlegern die Möglichkeit Geld mittels Paypal einzuzahlen. Das ist eine Seltenheit unter den Plattformen mit Kryptohandel. Dafür berechnet der Broker hohe Gebühren. Bei Cardano stolze 2,9 Prozent. Das gilt übrigens auch für CFDs auf die Währung, die Etoro ebenfalls anbietet.

Etoro ist demnach vor allem für Anleger geeignet, die auf einer Plattform mehrere Produkte handeln möchten. Kunden haben dort eine besonders große Auswahl von Aktien, über ETFs, bis hin zu Derivaten und Kryptowährungen. Zwar ist der Aktienhandel grundsätzlich provisionsfrei, dafür lauern oft an anderer Stelle Kosten: So zum Beispiel bei der Einzahlung in Euro. Der Betrag wird von Etoro nämlich automatisch in US-Dollar umgerechnet, wofür der Online-Broker 50 Pips verlangt. Ein Pip ist die kleinste Preisänderung, die sich ein Wechselkurs bewegen kann – also die letzte Stelle hinter dem Komma.

Cardano Staking

Wer bereits Ada-Münzen besitzt, kann damit zusätzlich etwas Geld verdienen. Da Cardano den Proof-of-Stake-Mechanismus nutzt, werden keine Miner benötigt, wie etwa bei Bitcoin üblich. Stattdessen stellen die Netzwerkteilnehmer ihre Ada zur Verfügung, die dann die Transaktionen validieren – dieser Vorgang wird Staking genannt. Bei erfolgreicher Validierung gibt es eine Belohnung. Wer für das Staking ausgewählt wird, entscheidet ein Algorithmus. Ausschlaggebend dafür ist die Anzahl der zur Verfügung gestellten Ada-Münzen. Wer besonders viele davon einsetzt, hat wie bei einer Lotterie eine höhere Chance.

Deswegen gibt es sogenannte Staking-Pools, in denen sich mehrere Netzwerkteilnehmer zusammenfinden, um ihre Ressourcen zu bündeln. Solchen Pools können Anleger entweder über bestimmte Wallets beitreten oder auch über Krypto-Handelsplätze wie Binance, Coinbase, Kraken oder Etoro. Laut dem Datenanalysten Staking Rewards lassen sich damit Renditen von 4 bis 6 Prozent erzielen. Die Anbieter der Staking Pools verwalten die Coins, dafür verlangen sie Gebühren. Außerdem besteht durch das Verwalten durch eine zentrale Instanz immer ein Restrisiko, wie das eines Hackerangriffs. Im schlimmsten Fall sind die eigenen Ada-Münzen dann weg.


Häufige Fragen zu Cardano

Was unterscheidet Cardano und Ethereum?

Cardano setzt im Gegensatz zu Ethereum auf den Proof-of-Stake-Mechanismus. Dieser gilt als umweltfreundliche Alternative zum Proof-of-Work-Mechanismus, den Ethereum nutzt. Grund dafür ist der Wegfall des rechenintensiven Minings. Weiter steckt hinter Cardano ein bezahltes Entwicklerteam, das das Netzwerk stetig weiterentwickelt. Bei Ethereum sind es meist unabhängige, unbezahlte Entwickler, die nicht immer dieselben Ziele verfolgen.

Kann man Cardano in Deutschland kaufen?

Bisher gibt es noch keinen deutschen Handelsplatz für Kryptowährungen, der Cardano anbietet. Hier müssen Anleger auf internationale Alternativen ausweichen. Empfehlenswerte Krypto-Börsen für den Handel der digitalen Währung sind Binance, Etoro und Kraken. Je nach Plattform unterscheiden sich die Konditionen.

Kann man mit Paypal Cardano kaufen?

Über den Online-Broker Etoro können Anleger mit Paypal in Cardano investieren. Neukunden müssen sich registrieren und verifizieren, bevor sie Geld über den Zahlungsdienstleister einzahlen können. Bei Etoro können Anleger sowohl echte Ada mit Paypal kaufen als auch in Ada-CFDs investieren.