Rente: EU stellt europäische Altersvorsorge Pepp vor

Rente: EU stellt europäische Altersvorsorge Pepp vor

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Bald kommt vielleicht eine europaweite Altersvorsorge.

Die Europäische Kommission will eine europaweite private Altersvorsorge einführen. Dabei sollen europäische Qualitätsstandards für Altersvorsorgeprodukte festgelegt werden. Deutsche Versicherungen sehen das kritisch.

Die EU-Pläne für eine europaweite private Altersvorsorge nehmen Gestalt an. Kommissions-Vizepräsident Valdis Dombrovskis werde den Verordnungsentwurf für europäische Vorsorgeprodukte namens „Pepp“ (Pan European Pension Product) vorlegen, meldete das „Handelsblatt“ vorab.

„Wir wollen einen europäischen Qualitätsstandard für Altersvorsorgeprodukte schaffen“, sagte Dombrovskis der Zeitung. Versicherungen, Banken, Fonds oder Vermögensverwalter könnten diese Produkte EU-weit anbieten. Verbraucher könnten zwischen maximal fünf unterschiedlich riskanten Anlagestrategien wählen, eine davon mit „sehr geringem Risiko“, sagte Dombrovskis.

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Die Abschlussgebühren würden begrenzt, und Sparer bekämen das Recht, den Anbieter alle fünf Jahre zu wechseln. Der entscheidende Vorteil sei, „dass diese Produkte EU-weit in andere Länder übertragbar sind“. Die Kommission empfehle den Mitgliedstaaten deshalb, auch diese europäischen Vorsorgeprodukte steuerlich so zu fördern wie nationale.

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Dombrovskis hatte seine Pläne Anfang Juni angekündigt, allerdings ohne Einzelheiten. Ziel sei es, den Europäern eine zusätzliche Rente zu ermöglichen und Investitionschancen zu schaffen, sagte er damals.

Die deutsche Versicherungswirtschaft sieht die geplanten EU-Standards für die private Altersvorsorge laut „Handelsblatt“ sehr kritisch. „Wir befürchten eine Verwässerung der sozialpolitischen Qualitätskriterien für die private Altersvorsorge“, sagte Peter Schwark vom Versicherungsverband GDV der Zeitung.

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