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SternstundeSo werden Sie zum Weltraumunternehmer

Weltraum für alle: Auf Crowdfunding-Plattformen im Internet kann Jedermann in Startups investieren, die das All erobern - mit Raumschiffen, Satelliten und Weltraumteleskopen. Über eine Revolution in der Raumfahrt.Andreas Menn 07.08.2013 - 13:01 Uhr
Foto: dpa, Montage

Sie wollten immer schon so verrückte Dinge tun wie Richard Branson oder Elon Musk, jene US-Unternehmer, der ihre Milliardenvermögen in den Bau von Raumschiffen stecken? Sie würden nur zu gerne zu den Sternen aufbrechen, und sei es nur mit einer ferngesteuerten Raumsonde?

Nichts leichter als das: Binnen fünf Minuten können Sie ein Weltraumunternehmer werden, so wie Branson oder Musk. Schon mit ein paar Klicks im Internet und ein paar Dutzend Dollar Einsatz sind sie dabei, wenn Raumfahrtgeschichte geschrieben wird.

Microsoft-Mitgründer Paul Allen will die Raumfahrt revolutionieren. Er plant den Bau des bisher größten Flugzeuges auf der Welt, von dem aus Satelliten oder auch Raumfahrzeuge gestartet werden sollen.

Foto: dapd

Die Raumfahrzeuge sollen von dem Flugzeug-Giganten in 10.000 Meter Höhe gebracht werden. Dort erfolgt dann der Start ins All.

Foto: dapd

In den Flugzeugriesen sollen sechs Boeing-747-Triebwerke eingebaut werden. Das Gewicht wird bei 544 Tonnen liegen, die Flügelspannbreite bei 116 Metern.

Foto: dapd

Zum Start und zur Landung benötigt das Flugzeug eine 3,65 Kilometer lange Bahn.

Foto: Handelsblatt

Allens Unternehmen Stratolaunch arbeitet bei der Konstruktion der Maschine mit dem legendären Flugzeugdesigner Burt Rutan (l.) zusammen.

Foto: dapd

Beide hatten bereits bei der Entwicklung des SpaceShipOne kooperiert, das es 2004 als erstes privat gebautes bemanntes Fahrzeug in den Erdorbit schaffte.

Foto: ap

Der erste Flug der Maschine sei innerhalb der nächsten fünf Jahre geplant, so Allen.

Foto: Handelsblatt

Allens Interesse am Weltraum beschränkt sich nicht auf die Raumfahrt. Er unterstützt auch das kalifornische SETI-Institut bei der Suche nach extraterrestrischer Intelligenz. Ein großes Radioteleskop in Nordkalifornien ist nach Allen benannt.

Foto: Reuters

Denn auf Crowdfunding-Plattformen im Internet wie Kickstarter und Indiegogo ist das Weltraumfieber ausgebrochen: Diverse Startups suchen dort nach Investoren für ihre Missionen ins All. Mit ihrem Geld wollen sie Raumschiffe bauen, Sonden zu fernen Planeten schicken und Jagd auf Asteroiden machen.

Das All wird demokratisiert

Schon lange geht der Trend in Richtung private Raumfahrt: Nicht mehr nur staatliche Agenturen erschließen das All, sondern vor allem Unternehmen. Nun aber wird es richtig privat, denn Jedermann kann mitmachen. Zehntausende Internetnutzer haben schon in Weltraum-Projekte investiert.

Das All wird demokratisiert, könnte man sagen. Mit allen Risiken, die Weltraum-Missionen gewöhnlich mit sich führen: Eine Gewähr, dass die Projekte Erfolg haben, gibt es - wie auch sonst in der Raumfahrt – leider nicht.

Trotzdem ist das Interesse gewaltig: Erst kürzlich hat das US-Startup Planetary Resources auf der Plattform Kickstarter 1,5 Millionen Dollar von rund 17.600 Finanziers eingesammelt. Das Geld soll in den Bau eines Weltraumteleskops fließen, mit dem Wissenschaftler, Studenten und Internetnutzer das All erforschen und nach Asteroiden suchen können.

Mit an Bord: Ein Bildschirm, auf dem Fotos der Kickstarter-Investoren angezeigt werden. Eine Kamera, die außen an dem Satelliten befestigt ist, fotografiert den Bildschirm ab, mit der Erde im Hintergrund. Am Ende erhalten die Kickstarter-Investoren ein Bild von sich aus dem Weltall. 2015 soll das Teleskop ins All starten.

Erfolgreich finanziert ist auch bereits der SkyCube – ein Mini-Satellit, auch Cube-Sat genannt, der nur so groß ist wie ein Notizzettel-Würfel auf dem Schreibtisch. Ende November soll er mit einer Rakete ins All fliegen und in fast 500 Kilometern Höhe die Erde umkreisen. Mit seiner Kamera können dann Nutzer einer Smartphone-App Fotos von der Erde knipsen.

Jeff Bezos

Die Triebwerke, die den legendären US-Astronauten Neil Armstrong und seine Kollegen 1969 zum Mond brachten, sollen auf dem Grund des Atlantischen Ozeans aufgespürt worden sein. Die Motoren der "Saturn-V"-Rakete lägen in einer Tiefe von 4267 Metern und seien nun geortet worden sein, schreibt der Amazon-Chef und Raumfahrtfan Jeff Bezos in seinem Blog BezosExpeditions.com. Nun prüfe er, ob er einen oder mehrere davon heraufholen könne. Nach eigenen Angaben wolle er die Aktion aus eigenen Mitteln finanzieren. Sollte er dabei zwei Triebwerke bergen, werde er die Nasa bitten, eines dem Luftfahrtmuseum in Seattle zu geben, so Bezos. In der Stadt im Nordwesten der USA hat Amazon seinen Sitz.

Foto: AP

James Cameron

Bekannt und reich geworden ist James Cameron als Regisseur von Filmen wie „Titanic“ oder "Avatar". Ende März hat der Amerikaner wieder Schlagzeilen gemacht, allerdings nicht auf der Leinwand. Cameron hat eine Reise zum tiefsten Punkt der Erde gemacht. Als erster Mensch seit 1960 tauchte der 57-Jährige mit einem speziellen U-Boot in den Marianengraben im Westpazifik. Dort nahm er in mehr als drei Stunden zu Forschungszwecken Proben und filmte die Unterwasserwelt.

Foto: dapd

Dennis Tito

International bekannt wurde der US-Unternehmer und Multimillionär Dennis Tito im Jahr 2001 als erster Weltraumtourist in der Raumfahrtgeschichte. Mit einer russischen Sojus-Rakete hob der damals 60-Jährige vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. 20 Millionen US-Dollar zahlte der Amerikaner damals für dieses Privileg. Weltraumfans bewerteten den Flug des Multimillionärs als Start in den kommerziellen All-Tourismus.

Foto: AP

Francis Ford Coppola

Der Regisseur Francis Ford Coppola gönnt sich ein exklusives Hobby. Mit dem Rubicon Estate Winery in Napa Valley kauft er sich 1975 in den Kreis der exklusiven Weinproduzenten ein. Das Flaggschiff des Weingutes ist der Rubicon Cabernet Sauvignon, von dem eine Flasche nicht unter 100 Euro zu haben ist.

Foto: dpa

Roman Abramowitsch

Internationale Schlagzeilen machte der sportbegeisterte Abramowitsch mit dem Einkauf des Fußball-Clubs "FC Chelsea" für 210 Millionen Euro wie mit dem Erwerb der größten Privatjachten der Welt. Unter anderem besitzt er die in der Hamburger Blohm + Voss-Werft gebaute „Eclipse“, die bei einer Messe in London zur Yacht des Jahres 2011 gewählt wurde. In der Fachpresse werden ihr Ausrüstungsmerkmale zugeschrieben, die eines James-Bond-Films würdig wären. Im vergangenen Sommer machten der Milliardär und seine Yacht allerdings hauptsächlich damit Schlagzeilen, dass die längste Yacht der Welt keinen passenden Parkplatz gefunden hat. Für den Hafen von Antibes an der Côte d'Azur war sie zu lang.

Foto: dpa/dpaweb

Richard Branson

Bislang ist er bekannt geworden, weil er Weltraumflüge anbietet, mit einem Tauchboot zum tiefsten Punkt des Atlantiks will und auch im Rennsport mitmischt. Egal, was Branson anfasst - zu Land, zu Wasser und in der Luft - der Unternehmer hat in den unterschiedlichsten Branchen Erfolg und vergrößert sein Imperium stetig. Und das bereits seit 40 Jahren. Dabei wirkt sein Handeln ständig so, als ob er jede Menge Spaß bei seinen Geschäften hat.

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Foto: dpa

Paul Allen

Einer der reichsten Männer der Welt will das größte Flugzeug der Welt bauen, um damit Raumschiffe ins All zu bringen. Mit seinem jüngsten Projekt "Stratolaunch" will Microsoft-Mitbegründer Paul Allen die Raumfahrt revolutionieren. Die Raumfahrzeuge sollen von dem Flugzeug-Giganten in 10.000 Meter Höhe gebracht werden. Dort erfolgt dann der Start ins All. In den Flugzeugriesen sollen sechs Boeing-747-Triebwerke eingebaut werden. Das Gewicht wird bei 544 Tonnen liegen, die Flügelspannbreite bei 116 Metern.

Foto: dapd

Michael Dezer

Reich geworden ist Milliardär Michael Dezer mit dem Handel von Immobilien. Sein Hobby aber sind Autos - vor allem Oldtimer. Dafür hat er auch schon ein Vermögen ausgegeben. Für sein teures Hobby hat er sich unterhalb des Luxusanwesens seines Freundes Donald Trump eine unterirdische Garage bauen lassen, in denen er seine Automobile und Motorräder sammelt. Über 1000 verschiedene Fahrzeuge soll Michael Dezer mittlerweile besitzen.

Foto: WirtschaftsWoche

Larry Ellison

Larry Ellison fehlt es an nicht viel. Er hat mehrere Flugzeuge und Yachten, von Autos und Wohnsitzen gar nicht zu reden. Und momentan führt der Oracle-Chef das Ranking der Top-100-Liste der größten Yachten an. Die "Rising Sun" ist fast 140 Meter lang und etwa 377 Millionen Dollar wert.

Foto: REUTERS

John Travolta

Dass das Hobby von John Travolta irgendetwas mit Tanzen zu tun hat, können sich ältere Filmliebhaber gut vorstellen. Aber der Amerikaner hat noch jede Menge mehr Hobbys. Beispielsweise fliegt der Schauspieler gerne. Im vergangenen Jahr kaufte er beispielsweise für seine Familie eine „Bombardier Challenger 601". Er liebe das Fliegen so sehr, dass er sein Haus gleich neben einer Landebahn gebaut habe, um bis zu seiner Haustür fliegen zu können, sagte er in einem Interview. Mit 15 Jahren nahm Travolta die ersten Flugstunden, mit 23 war er bereits Besitzer eines Pilotenscheins.

Foto: dpa

Die zwölf Männer auf dem Mond
Insgesamt sind sechs bemannte amerikanische Apollo-Expeditionen auf dem Erdtrabanten gelandet: 20. Juli 1969: Apollo 11 setzt im „Meer der Ruhe“ (Mare Tranquilitatis) auf. Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr (MEZ) landeten Neil Armstrong und Edwin Aldrin auf dem Mond.
19. November 1969: Nur vier Monate später landet Apollo 12 im Oceanus Procellarum. Charles Conrad und Alan Bean betreten die Mondoberfläche.
Die Apollo-13-Mission scheiterte im April 1970. Nach einer schweren Explosion an Bord kehrt die Mannschaft nach einer Mondschleife sofort zur Erde zurück.
5. Februar 1971: Apollo 14 setzt am Landeplatz Fra Mauro auf. Alan Shepard und Edgar Mitchell steigen aus, Shepard spielt Golf auf dem Mond.
30. Juli 1971: An Bord von Apollo 15 landet zum ersten Mal ein Mondauto auf dem Erdtrabanten. David Scott und James Irvin erkunden damit die Umgebung der Landestelle in den Hadley-Apenninen und sammeln fast 80 Kilogramm Gesteinsproben.
21. April 1972: Auf der Descartes-Hochebene setzt Apollo 16 auf. John Young und Charles Duke untersuchen erstmals eine lunare Hochebene und fahren knapp 27 Kilometer mit dem Mondauto.
11. Dezember 1972: Als bislang letztes bemanntes Raumschiff landet Apollo 17 auf dem Mond. Eugene Cernan und Harrison Schmitt erkunden mit dem Mondauto die Taurus-Littrow-Region. Die Kamera des Mondautos filmt den Rückstart von Apollo 17 zur Erde.

Wie einfach es geworden ist, einen Satelliten zu bauen und ins All zu schicken, zeigt ein besonders exzentrisches Kickstarter-Projekt zweier Fans der BBC-Serie "Dr. Who": Ende des Jahres möchten sie zum 50. Geburtstag der Science-Fiction-Serie einen Mini-Satelliten ins All schicken, der aussieht wie die blaue Polizei-Zelle, mit dem der Held der Serie durch die Zeit reist. Eine Kamera an Bord soll Fotos der Erde knipsen und hinabfunken. 33.000 Dollar wollen die beiden Amateur-Satelittenbauer dafür ausgeben - so viel, wie ein Mittelklassewagen kostet.

Dieser Schnappschuss von Erde und Mond (Pfeil) ist der Raumsonde Cassini geglückt. Die eigentlich zur Erkundung des Planeten Saturn ausgeschickte Sonde befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahme rund 1,4 Milliarden Kilometer von unserem Heimatplaneten entfernt.

Möglich wurde der Schnappschuss, weil die Sonne zum Zeitpunkt der Aufnahme hinter dem Planeten stand, dessen Rand man oben links erkennt, zusammen mit einem Teil seines bekannten Ringsystems. Bei einer anderen Sonnenposition wären Erde und Mond durch das Licht unseres Zentralgestirns überstrahlt worden.

Foto: dpa

Dieses 1972 von Astronauten der Nasa-Mondmission Apollo 17 gemachte Bild ist ein echter Klassiker. Als "Blue Marble" - so der Titel des Fotos - präsentierte sich die Erde den Raumfahrern aus einer Distanz von 45.000 Kilometern.

Foto: NASA

Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren nicht nur die beiden ersten Menschen auf dem Mond, sie konnten auch als erste Betrachter diesen Anblick genießen: Die Erde geht über dem Mondhorizont auf. Klar, dass sie von diesem Ereignis ein Foto zur Erde funkten.

Foto: NASA

Erde und Mond auf einem Bild vereint - was uns heute alltäglich erscheint, war in den frühen Tagen der Raumsonde Voyager 1 eine Sensation. Am 18. September 1977 funkte die Sonde diesen Schnappschuss aus gut 11 Millionen Kilometern zur Erde, um sich dann auf ihre weite Reise durch das Sonnensystem zu machen.

Foto: NASA

Ein gutes Stück näher war die Sonde Galileo, als sie auf ihrem Weg zum Jupiter einen Blick zurück auf Erde und Mond warf. Doch nicht nur die geringere Distanz zwischen Kamera und Motiv - "nur" rund 6 Millionen Kilometer - sorgte für eine höhere Bildqualität im Vergleich zum Voyager-Bild, auch die Technik war ein gehöriges Stück weiter - das Galileo-Bild entstand 1992.

Foto: NASA

Zugegeben, besonders eindrucksvoll wirkt die Erde auf diesem Bild nicht gerade. Und doch hat diese Aufnahme aus dem Jahr 2004 großen historischen Wert: Erstmals wurde unser Heimatplanet von der Oberfläche eines anderen Planeten aus fotografiert. Den kleinen Lichtpunkt am Himmel über dem Planeten Mars fing die Kamera des Nasa-Rovers Spirit ein. Zum Zeitpunkt der Aufnahme betrug die Entfernung zwischen beiden Planeten rund 65 Millionen Kilometer.

Foto: NASA

Auch dieses Bild der Erde wurde von einer Marssonde gemacht, dem Mars Global Surveyor. Die nachträglich eingefügten Details in der rechten Darstellung verdeutlichen, welchen Teil unseres Heimatplaneten die Sonde aus knapp 140 Millionen Kilometern ins Bild setzte.

Foto: NASA

Merkur, den sonnennächsten Planeten unseres Sonnensystems, erkundete die Raumsonde Messenger. Als sie im Mai 2010 einen Blick zurück warf, gelang ihr dieser Schnappschuss von Erde und Mond aus einer Distanz von 183 Millionen Kilometern.

Foto: NASA

Ein winziger blauer Punkt, mehr blieb von der Erde nicht übrig, als die Sonde Voyager 1 sie im Februar 1990 aus rund sechseinhalb Milliarden Kilometer Entfernung ins Bild setzte. Die auffälligen Streifen im Bild sind Lichtreflexe, die entstanden, weil sich unser Heimatplanet zum Zeitpunkt der Aufnahme aus Voyagers Perspektive nahe an der Sonne befand.

Foto: NASA

Der Slingatron, so der Name der Erfindung,  ist eine Art Weltraum-Katapult: Eine Startbahn in Form einer Spirale wird von Motoren in eine Kreisbewegung  versetzt, ähnlich wie ein riesiger Hula-Hoop-Reifen. Fracht bewegt sich dadurch vom Inneren der Spirale kreisförmig nach außen und wird dabei immer schneller, bis sie am Ende in den Himmel geschleudert  wird - mit einem so hohen Tempo, dass sie die Erdanziehung überwindet und in eine Erdumlaufbahn gerät.

Menschen und teure Großsatelliten wären den Kräften, die in der neuartigen Startbahn herrschen, nicht gewachsen. Doch Spezial-Kanister mit Wasser und Treibstoff ließen sich zu geringen Kosten hinauf befördern, glauben die Entwickler. Auch Cube-Sats wie der SkyCube könnten so ihre Reise in den Weltraum antreten.

Um solche Frachten ins All zu schießen, müsste die Sternen-Schleuder einen Durchmesser von 300 Metern haben, so die Berechnung der Weltraum-Unternehmer. Mit 250.000 Dollar Startfinanzierung von Kickstarter wollen sie zunächst aber nur einen kleinen Prototypen bauen. Der soll rund 100 Gramm Material auf einen Kilometer pro Sekunde beschleunigen – und damit 51 Kilometer hoch schießen. Der Weltraum beginnt ab 100 Kilometern.

Dieses Bild des NASA-Zentrums für Klimaforschung zeigt die Bewegung globaler Aerosole, also von Gas- und Schwebeteilchen, die eine wichtige Rolle für das Wetter spielen. Sie regen beispielsweise die Wolkenbildung an oder bilden Eiskristalle.

Die roten Schwaden auf dem Bild stellen hierbei Nebel dar, blaue Schwaden sind Meersalz, Rauch ist grün dargestellt und Schwefel, beispielsweise aus Vulkanen, weiß.

Foto: Screenshot

Die Erde bei Nacht - einen traumhaften Anblick bietet der "Stiefel" Italiens sowie die Kroatische Küste im Osten.

Foto: WirtschaftsWoche

Die Dünen der Wüste wirken auf dem Nasa-Bild wie sanfte Wellen.

Foto: Screenshot

Diese Rundum-Aufnahme der Erde zeigt den Salzgehalt der Meere und die Veränderungen dieses Gehalts durch Süßwasserströme.

Foto: Screenshot

Die Strömungen und Wirbel vor der amerikanischen Küste, zeigt diese Aufnahme.

Foto: Screenshot

Auf dieser Aufnahme sind Luftströmungen schematisch dargestellt.

Foto: Screenshot

Auf dieser Aufnahme ist zu sehen, wo und in welchem Ausmaß die Pole abschmelzen.

Foto: Screenshot

Eine geschlossene Eisdecke gibt es nur noch an wenigen Orten auf der Erde.

Foto: Screenshot

Auch in Detailaufnahmen lässt sich die Gletscherschmelze beobachten.

Foto: Screenshot

Das Bild zeigt die Wolkenbildung über dem Meer. Weitere atemberaubende Aufnahmen der Nasa finden Sie hier.

Foto: Screenshot

Ob der Slingatron je in voller Größe gebaut wird, ist völlig offen. Doch das hat mehr als 500 Unterstützer nicht daran gehindert, zusammen rund 15000 Dollar für das Projekt locker zu machen. Als Dank gibt es E-Books, T-Shirts und Urkunden. Und die Finanzierungsrunde läuft noch zwei Wochen lang.

Wer noch weiter ins All hinaus will, kann die Macher von LunarSail unterstützen. Die Leiter des ARES-Instituts, einer US-NGO, die den Weltraum erkunden will, wollen ein Sonnensegel bauen, das zum Mond fliegt.

Es handelt sich um High-Tech-Forschung, wie sie sich bisher nur die großen Weltraumagenturen leisten konnten. Sonnensegel sind enorm dünne und leichte Folien. Sie fangen den Sonnenwind  ein - einen Strom geladener Teilchen, der von der Sonne ausgeht – und setzten ihn in Vortrieb um. Künftig könnten Satelliten oder Raumsonden damit ganz ohne Treibstoff das Sonnensystem erkunden.

Das LunarSail soll nun einen Cube-Sat zum Mond und in eine Umlaufbahn um den Erdtrabanten bringen. Unterwegs soll die Sonde den Sonnenwind vermessen und winzige Meteoriten zählen, die durchs All irren – und die künftig eine Gefahr für Astronauten auf dem Mond sein könnten.

Ende 2016 soll die Sonde reif für den Flug zum Mond sein. Wer 35 Dollar beiträgt, kann ein Foto auf den Satelliten laden, das dann per Funksignal zum Mond geschickt wird. Mit entsprechenden Empfangsgeräten lässt sich das Echo-Signal auf der Erde wieder auffangen. Die Chancen, dass das Projekt finanziert wird, stehen gut: Bisher sind knapp 7.000 Dollar zusammen gekommen, 11.000 sind geplant.

Andere Projekte waren auf Crowdfunding-Plattformen weniger erfolgreich: Gescheitert sind sowohl ein geplanter Antrieb für Mini-Raumsonden, eine bemannte Mondmission und der Plan, ein Open-Source-Raumschiff zu bauen.

Dass aber auch scheinbar verrückte Ideen durchaus Unterstützung finden, beweist das Startup Liftport: Die Amerikaner wollen einen Weltraumlift auf dem Mond bauen, mit dem Astronauten oder Fracht sanft zum Mondboden gleiten können. Rund 3500 Unterstützer gaben 11.0000 Dollar. Nun will Liftport auf der Erde eine allererste Vorstufe des Fahrstuhls testen.

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