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Chip-KonzernNvidia will KI-Technik für 500 Milliarden Dollar in den USA bauen

Chips von Nvidia sind eine Schlüsseltechnik für Künstliche Intelligenz und werden inzwischen auch in den USA produziert. Donald Trump nutzt eine Firmenmitteilung für Eigenlob. 15.04.2025 - 08:02 Uhr
Nvidia-CEO Jensen Huang siedelt sein boomendes Geschäft künftig noch stärker in den USA an. Foto: Nic Coury/FR171100 AP/AP/dpa

Der Chipkonzern Nvidia will in den kommenden vier Jahren nach eigenen Angaben KI-Technik im Wert von bis zu 500 Milliarden Dollar in den USA produzieren. In Texas würden dafür zwei Supercomputer-Fabriken gemeinsam mit asiatischen Auftragsfertigern gebaut: mit Foxconn in Houston und mit Wistron in Dallas.

Die Massenfertigung dort solle in 12 bis 15 Monaten beginnen, teilte Nvidia mit. Unterdessen sei die Produktion von Chips für Training und Betrieb von Software mit Künstlicher Intelligenz mit dem taiwanischen Halbleiter-Riesen TSMC in Arizona angelaufen.

Chips von Nvidia sind zur Schlüsseltechnik für das boomende Geschäft mit Künstlicher Intelligenz geworden. Der Großteil wird in Taiwan produziert - was im Westen schon seit Jahren Sorgen nährt, dass geopolitische Spannungen mit China die Versorgung mit hochmodernen Halbleitern versiegen lassen könnten.

Schneller schlau: KI
Künstliche Intelligenz bezeichnet meist Anwendungen auf Basis maschinellen Lernens, bei denen eine Software große Datenmengen nach Übereinstimmungen durchforstet und daraus Schlussfolgerungen zieht. Damit können menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen, Planen und Kreativität imitiert werden. Maschinen können so beispielsweise ihre Umwelt wahrnehmen und auf sie reagieren.KI wird schon jetzt in vielen Bereichen eingesetzt. Zum Beispiel können solche Programme Aufnahmen von Computertomografen schneller und mit einer höheren Genauigkeit als Menschen auswerten. Selbstfahrende Autos wiederum versuchen, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer vorherzusagen. Chatbots oder automatische Playlists von Streaming-Diensten arbeiten ebenfalls mit KI.

Der im November abgewählte US-Präsident Joe Biden versuchte, die Ansiedlung von Chip-Herstellern in den USA mit Milliarden-Zuschüssen zu fördern. Tatsächlich kündigten mehrere Unternehmen nach Subventionszusagen in Höhe von rund 40 Milliarden Dollar den Bau neuer Fabriken in den Vereinigten Staaten an. Bidens Nachfolger Donald Trump setzt dagegen auf Zölle als Druckmittel.

Nvidia fasste in der Ankündigung hauptsächlich bereits bekannte Pläne und vor Jahren getroffene Entscheidungen zusammen und versah dieses Paket mit einem eindrucksvollen Preisschild.

Trump nutzte dies als Gelegenheit, die Mitteilung als Erfolg seiner Zollpolitik zu feiern. Er sprach von einer der größten Ankündigungen aller Zeiten. Die von Nvidia genannte Summe passt zu den Plänen großer Cloud-Anbieter zum Ausbau ihrer Rechenzentren.

dpa
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