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John Bates Clark-Medaille 2025Harvard-Ökonomin gewinnt renommierten Preis

Stefanie Stantcheva beschäftigt sich in ihren Arbeiten damit, wie hoch Steuern optimalerweise sein dürfen, damit Innovationen nicht verhindert werden. 23.04.2025 - 10:28 Uhr
Stefanie Stantcheva Foto: Stefanie Stantcheva

Die Harvard-Universität ist derzeit in einen heftigen Streit mit US-Präsident Donald Trump verwickelt. Ihre Forschungsarbeit erhält aber weiterhin herausragende Anerkennung.

Jüngstes Beispiel: Die Harvard-Professorin Stefanie Stantcheva erhält die John Bates Clark-Medaille 2025 für ihre Arbeiten zu den Auswirkungen von Steuern und Subventionen auf private Entscheidungen. Die Auszeichnung verleiht die amerikanische Ökonomen-Vereinigung (AEA) an Forscherinnen und Forscher unter 40 Jahren.

Einer von Stantchevas wichtigsten Beiträgen befasst sich mit den Auswirkungen der Steuerpolitik auf Innovationen“, erklärte das Komitee für Ehrungen und Auszeichnungen der AEA. „Bis vor Kurzem war wenig darüber bekannt, inwieweit die Steuerpolitik das Verhalten einzelner Innovatoren beeinflusst.“

Stantcheva nutzte Umfragen und Experimente, um zu untersuchen, wie Menschen über Umverteilung und Steuern denken, und lieferte wichtige Erkenntnisse, die Debatten darüber beeinflussen können, wie Steuersysteme gestaltet werden sollten, so die AEA. In ihren jüngsten Arbeiten untersuchte die Ökonomin auch die Wahrnehmung von Inflation durch US-Amerikaner.

Die Empfänger der Medaille haben laut Bloomberg-Daten eine Chance von mehr als eins zu drei, später den Nobelpreis für Wirtschaft zu gewinnen. Ökonomen wie Milton Friedman, Paul Samuelson, James Heckman, Esther Duflo und Daron Acemoglu haben beide Auszeichnungen erhalten.

Zu den jüngsten Empfängern der John Bates Clark-Medaille gehören:

  • Philipp Strack für seine Arbeiten zur Entscheidungsfindung und Verhaltensökonomie (2024)
  • Gabriel Zucman für Arbeiten zur Steuerhinterziehung und wirtschaftlichen Ungleichheit (2023)
  • Oleg Itskhoki für Beiträge sowohl zur internationalen Finanzwirtschaft als auch zum internationalen Handel (2022)
  • Isaiah Andrews für Beiträge zur ökonometrischen Theorie (2021)
  • Melissa Dell, die letzte Frau, die den Preis vor Stantcheva gewann, für ihre Arbeiten zum Verständnis der Rolle des Staates und wie er das tägliche Leben und die wirtschaftlichen Ergebnisse gewöhnlicher Menschen beeinflusst (2020)
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von Bert Losse
bbg
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