Erst mal die Fakten: Geld und Glauben
1. Weltweit gibt es rund 1,4 Milliarden Katholiken. Während die Anzahl weltweit wächst, schrumpft sie in Deutschland.
2. Die freiwillige Abgabe der Diözesen und die Kollekte „Peterspfennig“ für wohltätige Werke des Papstes machen den größten Posten der deutschen Zahlungen an Rom aus.
3. Der Vatikan hat eine eigene Bank, das Istituto per le Opere di Religione (IOR, Institut für die religiösen Werke). Das privatrechtliche Finanzinstitut war wegen mangelnder Transparenz immer wieder in der Kritik.
4. Mit Museen, Souvenirs, Münzen, Briefmarken und Büchern erzielt der Vatikan Einnahmen in Millionenhöhe. Genaue Zahlen dazu werden nicht veröffentlicht.
Text: WiWo Berlin; Grafik: Sara-Verena Adamsky
Quelle: IOR, Vatikanische Museen, Agenzia Fides, DBK, FAZ, Katholisch.de
Lesen Sie auch: Trump und der Papst: Was sie eint – und trennt