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US-MedienUS-Eingreifen im Iran: Neuer endloser Krieg oder ein Muss?

US-Präsident Donald Trump steht vor einer folgenreichen Entscheidung. Sollen die USA Israel helfen, Irans Atomprogramm einen entscheidenden Schlag zu versetzen? Was führende US-Medien meinen. 18.06.2025 - 09:55 Uhr
Menschen nehmen an einem Protest zur Unterstützung von Iranern und Palästinensern am Times Square in New York City teil. Foto: REUTERS

Soll das US-Militär in den Krieg zwischen Israel und dem Iran eingreifen oder nicht? Ein Blick in prominente US-Medien offenbart unterschiedliche Einschätzungen.

CNN erinnert an „Missgeschicke“ der US-Geschichte

Der Sender CNN erinnert an Washingtons „Missgeschicke“ des 21. Jahrhunderts, „in dem es Kriege begonnen hat und den Großteil von 20 Jahren mit dem Versuch verbrachte, sie wieder zu beenden“ - gemeint sind die Kriege im Irak und in Afghanistan, die US-Präsident Donald Trump selbst als große Fehler betrachtet. 

Zugleich schränkt CNN ein, dass sich die Geschichte nicht wiederholen müsse – und dass ein begrenzter US-Schlag eine existenzielle Bedrohung für Israel beseitigen könnte.

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Lenkt Trump „zähneknirschend“ ein?

Sollte Trump sich tatsächlich dafür entscheiden, Israel bei der Betankung seiner Kampfjets und bei dem Versuch zu helfen, die tiefgelegene Atomanlage Fordo zu zerstören, wäre das ein Schritt, „der eine verblüffende Kehrtwende darstellen würde, nachdem er noch vor zwei Monaten jegliche militärische Aktion abgelehnt hatte, solange es noch eine Chance auf eine diplomatische Lösung gab“, schreibt die „New York Times“. 

Für den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu seien die jahrelangen Bemühungen, die USA zu überzeugen, zu einem Ende gekommen: „Er scheint richtig eingeschätzt zu haben, dass Trump letztendlich einlenken würde, wenn auch nur zähneknirschend.“

Fox News warnt vor nuklearer Bedrohung

Der Sender Fox News, der Trump wohlgesonnen ist und deren Berichterstattung der Republikaner auch selbst verfolgt, veröffentlicht auf seiner Internetseite ein klares Plädoyer: „Warum die USA die iranische Atomanlage Fordo jetzt zerstören muss.“ Die Argumentation: Ein Schlag gegen Fordo, für den nur die USA die Mittel hätten, vernichte zwar nicht das iranische Atom-Know-how. Aber ein Eingreifen würde das Programm um Jahre zurückversetzen und das Signal setzen, dass die USA handelten, wenn die globale Stabilität auf dem Spiel stehe. 

Die Alternative wäre, dass der Iran heimlich eine Bombe zündet und die Welt aus einer Position der Stärke und Straffreiheit heraus konfrontiere. „Dieses Szenario würde die USA in einen größeren und blutigeren Krieg zwingen, einen Krieg, der im Schatten einer nuklearen Bedrohung geführt wird.“

dpa
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