Chronographie: Jaeger-LeCoultre Polaris: Mehr als eine Sportuhr
Den Namen Jaeger-LeCoultre assoziieren auch Uhrensammler sofort mit dem Modell Reverso, der rechteckigen Uhr mit dem berühmten Wendegehäuse, das 1931 für Polospieler entworfen wurde, um die damals empfindlichen Mineralgläser zu schützen.
Dabei hat die 1833 im Schweizer Jura gegründete Manufaktur mehr vorzuweisen, gerade bei Sportuhren. Als Werkeproduzent für Uhrenmarken erarbeitete man sich einen Weltruf mit über 1300 inhouse entwickelten Manufakturkalibern.
Über viele Jahrzehnte belieferte man große Namen wie Patek Philippe, Audemars Piguet oder Vacheron Constantin mit Ebauche-Werken (Platinen, Brücken, Rädersatz, Stahlteil). Eine weniger bekannte, aber lange Expertise kann man auch bei Einsatzuhren etwa fürs Militär vorweisen. Sie werden heute unter dem Namen Polaris vertrieben.
Bereits in den 1940er-Jahren belieferte man die britische Royal Air Force und die australische Luftwaffe mit Zeitmessern. In den 1950er-Jahren folgte die Memovox, die erste Automatikuhr mit Alarmfunktion on, der Beiname Polaris tauchte 1968 in einem spektakulären Tauchermodell auf.
Seit 2018 dient er als Oberbegriff für sportliche Modelle, wie dem aktuellen Polaris-Chronografen. Der überzeugt durch Vintage-Charme und ein exklusives Uhrwerk, dessen Zuverlässigkeit unbestritten ist: Registrierten Käufer gewährt die Manufaktur acht Jahre Garantie.