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Wohnungsmarkt DeutschlandImmobilienpreise steigen voraussichtlich bis 2027 spürbar

Laut einer Umfrage unter Immobilienanalysten werden die Wohnimmobilienpreise in Deutschland weiter steigen. Was das für Erstkäufer bedeutet. 27.11.2025 - 08:56 Uhr
Die Lage für Wohnimmobilien-Erstkäufer wird sich voraussichtlich zusätzlich erschweren. Foto: imago images/Harry Koerber

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland werden in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen und die finanzielle Belastung für Erstkäufer zusätzlich verschärfen. Die Preise dürften jährlich um mehr als drei Prozent zulegen und damit das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent übertreffen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters unter Immobilienanalysten hervorgeht.

Demnach erwarten die Fachleute einen Preisanstieg von 3,5 Prozent für 2025, 3,4 Prozent für das kommende Jahr und 3,2 Prozent für 2027. Die allgemeine Teuerungsrate dürfte im selben Zeitraum bei rund zwei Prozent liegen.

Damit setzt sich die Erholung nach dem stärksten Einbruch seit mehr als einem Jahrzehnt fort. Zwischen Anfang 2022 und 2024 waren die Preise um 13 Prozent gefallen, haben sich aber im ersten Halbjahr dieses Jahres wieder um durchschnittlich 3,3 Prozent verteuert. Sie liegen jedoch noch neun Prozent unter ihrem Höchststand von 2022.

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Eine große Mehrheit der Experten geht davon aus, dass sich die Chancen für Erstkäufer im kommenden Jahr eintrüben werden. „Die Erschwinglichkeit von Wohneigentum hat sich in diesem Jahr bereits verschlechtert, und mit Blick auf die Zukunft spricht wenig für eine baldige Besserung“, sagte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt bei der Bank ING. „Das Lohnwachstum dürfte sich angesichts des sich abkühlenden Arbeitsmarktes weiter verlangsamen, die Hypothekenzinsen werden voraussichtlich allmählich steigen, während die Immobilienpreise weiter zulegen.“

Auch Sören Gröbel, Forschungsdirektor beim Immobiliendienstleister JLL, sieht wenig Entlastung. „Während wir davon ausgehen, dass die Preise weiter steigen, dürfte sich die Entwicklung auf der Hypothekenseite seitwärts oder nur leicht abwärts bewegen“, sagte er.

Die Preissteigerungen würden die Zinsentwicklung wahrscheinlich übertreffen und so die allgemeine Erschwinglichkeit verringern. Zwar deuten um 60 Prozent gestiegene Baugenehmigungen für Wohnungen im September auf ein höheres Angebot hin, doch erwarten die Analysten keine Trendwende bei der sogenannten Leistbarkeit. Die Mieten in den Städten dürften der Umfrage zufolge im kommenden Jahr zwischen 3,5 und 5 Prozent steigen.

rtr
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