1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Banken
  4. HNA reduziert Deutsche-Bank-Anteil auf 8,8 Prozent

Chinesischer GroßaktionärHNA reduziert Deutsche-Bank-Anteil auf 8,8 Prozent

Der chinesische Großaktionär schraubt seine Anteile an der Deutschen Bank weiter zurück. Die prozentuale Beteiligung beträgt nun rund 8,8 Prozent. 16.02.2018 - 09:38 Uhr aktualisiert

HNA

Foto: REUTERS

Der chinesische Mischkonzern HNA hat seine Beteiligung an der Deutschen Bank weiter zurückgefahren. Hintergrund ist eine Neuaufstellung der milliardenschweren Finanzierung für das Aktienpaket. Der undurchsichtige und umstrittene Konzern bleibt aber größter Anteilseigner der Deutschen Bank. Der Anteil sei auf rund 8,8 Prozent reduziert worden, teilte ein Sprecher des Wiener Vermögensverwalters C-Quadrat, über den HNA bei dem Frankfurter Geldhaus eingestiegen war, am Freitagmorgen mit. „Eine weitere Reduzierung der Beteiligung ist nicht vorgesehen.“

HNA war Anfang vergangenen Jahres zum Hauptaktionär der Deutschen Bank aufgestiegen, vor dem Vermögensverwalter Blackrock und dem Emirat Katar. Anfang dieses Monats reduzierte der Mischkonzern seinen Anteil von 9,9 auf rund 9,2 Prozent. Die Chinesen hatten ihren Einstieg bei der Deutschen Bank in erster Linie über die Schweizer Großbank UBS finanziert und gleichzeitig mit speziellen Finanzdeals gegen allzu hohe Verluste abgesichert.

Im Rahmen dieser Absicherungsgeschäfte und zur Begleichung eines Teilkredits hat sich HNA von Anteilen getrennt, wie aus einer Pflichtmitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Die gesamte Finanzierung ist demnach mittlerweile 2,6 Milliarden Euro schwer.

HNA hatte in den vergangenen Jahren massiv Firmen und Immobilien zugekauft. Der dabei angehäufte Schuldenberg entpuppt sich nun als immer größeres Problem. So attestierte die Ratingagentur S&P dem Konzern unlängst eine sich „verschlechternde Liquidität“ und äußerte Zweifel, ob HNA allen seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Die Konzernführung versucht, mit Verkäufen Geld in die Kasse zu bekommen.

„HNA bleibt ein langfristiger Großinvestor der Deutschen Bank“, versicherte der C-Quadrat-Sprecher und wiederholte damit frühere Aussagen. Nach dem dritten Jahresverlust in Folge war die Aktie der Frankfurter jüngst auf den tiefsten Stand seit November 2016 gefallen.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick