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BilligfliegerRyanair-Gewinn im Sommer gesunken

Die jüngste Streikwelle schlägt auf die Bilanz der irischen Fluggesellschaft durch. Weil Kunden aus Furcht vor Ausfällen weniger Tickets bei Europas größtem Billigflieger buchten, sank der Gewinn. 22.10.2018 - 10:23 Uhr aktualisiert

Wie von Ryanair-Chef Michael O'Leary bereits angedroht, sank der Gewinn des Billigfliegers im vergangenen halben Jahr.

Foto: dpa

Der Billigflieger Ryanair muss den ersten Gewinnrückgang seit fünf Jahren verdauen. In der wichtigen Sommersaison (April bis September) sank der Gewinn um sieben Prozent auf 1,20 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Dublin mitteilte.

Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte Ryanair die Streiks, hohe Kerosinpreise, geringere Ticketpreise und Ersatzzahlungen wegen der EU-Fluggastrechte. Aus den gleichen Gründen hatte Ryanair bereits Anfang Oktober seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr gesenkt.

Europas größter Billigflieger wird seit Monaten in mehreren Ländern von Ausständen überzogen. Die Gewerkschaften werfen den Easyjet-Rivalen unter anderem vor, Mitarbeitern lokale Verträge zu verwehren. Der Streit eskalierte, als Ryanair auch mit Verweis auf die jüngsten Arbeitskämpfe ankündigte, den Standort Bremen zu schließen sowie die Kapazitäten in Weeze am Niederrhein zu reduzieren.

Ryanair-Chef Michael O'Leary setzt im Streit mit den deutschen Gewerkschaften auf eine Einigung noch vor Weihnachten. „Es gibt eine sehr viel vernünftigere Einstellung bei den Gewerkschaften, aber auch bei uns“, sagte O'Leary am Montag bei der Präsentation der Quartalsbilanz. Dies sei auf die schwierige Lage der Branche und den Abbau von Arbeitsplätzen bei Piloten und Flugbegleitern in den vergangenen Wochen zurückzuführen. „Wir erwarten in den kommenden Wochen keine weiteren Streiks, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden.“ Er habe die Hoffnung, dass keine weiteren Ryanair-Standorte geschlossen oder verkleinert werden müssten. „Das kann aber nicht ausgeschlossen werden, wenn die Ölpreise weiter steigen und die Ticketpreise weiter sinken.“

dpa, rtr
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