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Volkswagen-ElektroautosVWs Batterien enthalten viermal so viel Kobalt wie Tesla-Batterien

Kobalt wird oft unter skandalösen Arbeitsbedingungen gefördert. Die Batterien von Volkswagen-Elektroautos enthalten mehr als viermal so viel Kobalt wie die Batterien des Tesla-Mittelklassewagens Model 3.Martin Seiwert 29.03.2019 - 08:00 Uhr

Ein Elektroauto von Volkswagen wird am 14.04.2017 an einer kommunalen Ladestation in Lohr am Main mit Strom geladen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Foto: dpa

Tesla ist es gelungen, den Kobaltgehalt auf 2,8 Prozent abzusenken, wie die WirtschaftsWoche bereits im Mai 2018 exklusiv berichtete. Tesla ist nach Angaben von VW-Chef Herbert Diess nun dabei, bei künftigen Batterien ohne Kobalt auszukommen. Davon ist VW noch weit entfernt: Die Batterien des ersten Großserien-Elektromodells von VW, des Mittelklassewagens ID.3 (bisherige Bezeichnung ID Neo), enthalten zwölf bis 14 Prozent. Das sagte Frank Blome, Leiter des Center of Excellence für Batteriezellen bei Volkswagen, der WirtschaftsWoche.

Kobalt ist nicht nur sehr teuer, sondern wird oft auch unter skandalösen Arbeitsbedingungen gefördert. BMW hat deshalb in dieser Woche angekündigt, auf den Einkauf von Kobalt aus der Republik Kongo zu verzichten. VW hat nach Informationen der WirtschaftsWoche die Richtlinien für Zulieferer verschärft. Der Konzern hat einen neuen Fragenkatalog für alle Zulieferer zu den Themen Umwelt, Soziales und Korruption erarbeitet. Ab Sommer kann nur noch VW beliefern, wer die Fragen beantwortet und eine „saubere Herkunft“ seiner Produkte verspricht.

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Zugleich arbeitet VW an der Absenkung des Kobaltgehalts in den von Zulieferern hergestellten Zellen. In der nächsten Generation von Zellen soll der Gehalt halbiert werden. Blome testet bereits solche Zellen: „Der Prototyp hat einen geringeren Kobaltanteil“, sagt Blome. „Unsere bisherigen Tests zeigen, dass unsere Qualitätsansprüche dennoch erfüllt werden.“

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