1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Industrie
  4. Autobauer: Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz sichert Erhalt aller Werke zu

AutobauerOpel-Chef Uwe Hochgeschurtz sichert Erhalt aller Werke zu

In Deutschland hat Opel noch drei Werke. Laut Opel-Chef Hochgeschurtz sei der Autobauer fit für die Zukunft. Zuletzt machten Spekulationen über weitere Einschnitte die Runde. 31.10.2021 - 17:33 Uhr

Der Opel-Chef schließt die Schließung von Werken in Deutschland aus.

Foto: dpa

Der neue Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz hat den Erhalt der Standorte des Autobauers in Deutschland zugesichert. „Wir behalten alle Werke. Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern sind und bleiben unsere Fabriken in Deutschland“, sagte Hochgeschurtz der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag). Allerdings müsse man sich die Wettbewerbsfähigkeit immer wieder neu erarbeiten.

Zuvor hatte es Spekulationen über weitere Einschnitte bei dem zum Stellantis-Konzern gehörenden Hersteller gegeben. Hochgeschurtz betonte: „Wir halten unsere Verträge ein.“ Ihm sei schleierhaft, wieso manche die Zukunftsfähigkeit von Opel infrage stellten. Der Autobauer mit seinen noch 15.000 Beschäftigten sei „so fit für die Zukunft wie nie zuvor in diesem Jahrtausend“.

Der Manager machte zugleich klar, dass sich Opel weiter verändern müsse. Ein Elektroauto brauche in der Entwicklung und Herstellung weniger und andere Arbeit als ein Modell mit Verbrennungsmotor. „Wir werden weniger Jobs mit mechanischen Fähigkeiten benötigen, dafür mehr, die mit Chemie oder Software zu tun haben.“

Sorgen bereitet derzeit das Werk in Eisenach. Dort steht die Produktion bis zum Jahresende wegen fehlender Chips still. Die Sorge, die Produktion werde womöglich nicht wieder angefahren, wies Hochgeschurtz zurück. „Unser Plan sieht unverändert vor, die Produktion Anfang nächsten Jahres wieder aufzunehmen, sofern es die Versorgungslage erlaubt“, sagte er der „FAZ“.

Opel ist die einzige deutsche Marke im Autokonzern Stellantis, der zu Jahresbeginn aus der Peugeot-Mutter PSA und Fiat-Chrysler entstanden war. Seit der Übernahme im August 2017 durch PSA wurden tausende Arbeitsplätze abgebaut, wobei betriebsbedingte Kündigungen noch bis Sommer 2025 ausgeschlossen sind.

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick