1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Industrie
  4. Elektroautos: Ford sichert sich langfristig Batterierohstoff Lithium in Kanada

ElektroautosFord sichert sich langfristig Batterierohstoff Lithium in Kanada

Der US-Autobauer will die Produktion seiner Elektroautos bis 2026 deutlich steigern. Das kanadische Unternehmen Nemaska Lithium soll Ford zukünftig mit Lithiumprodukten beliefern. 22.05.2023 - 14:44 Uhr

Neben Ford schließen auch andere Autobauer derzeit Verträge zur Sicherung ihrer Rohstoffversorgung in Kanada.

Foto: Reuters

Ford hat sich in Kanada langfristig die Versorgung mit dem Batterierohstoff Lithium für den Bau von E-Autos gesichert. Mit dem Unternehmen Nemaska Lithium sei ein Vertrag über die Lieferung von Lithiumprodukten geschlossen worden, der auch das für Akkus wichtige Lithiumhydroxid umfasse, teilte der zweitgrößte US-Autobauer am Montag mit.

Mit der Vereinbarung will Ford seinen Plan untermauern, die Produktion von batteriegetriebenen Autos bis Ende 2026 auf zwei Millionen Einheiten pro Jahr zu steigern. Anfang des Jahres hatte sich der US-Autokonzern bereits den Unternehmen PT Vale und Zhejiang Huayou Cobalt für eine 4,5 Milliarden Dollar teure Nickelverarbeitungsanlage in Indonesien angeschlossen.

Auch andere Autobauer schließen derzeit Verträge zur Sicherung ihrer Rohstoffversorgung in Kanada. Volkswagen etwa will dort sein größtes Batteriezellwerk bauen. Der europäisch-amerikanische Stellantis-Konzern hat ähnliche Pläne, streitet derzeit mit der kanadischen Regierung aber über Subventionen.

Fords Partner Nemaska Lithium ist zu gleichen Teilen im Besitz der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Provinz Quebec und des US-Konzerns Livent. Mit der Bekanntgabe der Vereinbarung anlässlich seines Investorentages will Ford Zweifel von Börsianern an seinen ehrgeizigen Elektroplänen zerstreuen.

Aus diesem Anlass bekräftigte der Konzern auch das Ziel eines bereinigten Ergebnisses vor Steuern und Zinsen für dieses Jahr zwischen neun und elf Milliarden Dollar. Der Barmittelzufluss (Cashflow) soll bei sechs Milliarden Dollar liegen. Ford geht weiterhin davon aus, dass seine E-Auto-Sparte in diesem Jahr tiefrote Zahlen schreiben wird.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick